Unsere Empfehlungen
- 50 inkl., dann 0,19 €
- Für GmbH, UG und Selbstständige
- DATEV, deutsche IBAN
- 10 inkl., dann 0,20 €
- Für GmbH, UG und Selbstständige
- DATEV, deutsche IBAN
- Buchungen kostenlos
- Nur Selbstständige, keine GmbH
- Deutsche IBAN
Alle Konten im Vergleich
| Anbieter und Note | Grundgebühr | Buchungen | GmbH/UG | DATEV | Zum Anbieter |
|---|---|---|---|---|---|
| 0 € | 50 inkl., dann 0,19 € | Ja | Ja | Zum Konto* | |
| 15,90 € | 10 inkl., dann 0,20 € | Ja | Ja | Zum Konto* | |
| 11 € | 30 inkl., dann 0,20 € | Ja | Ja | Zum Konto* | |
| 12,90 € | 0,28 € je Buchung | Ja | Ja | Zum Konto* | |
| 14,90 € | 0,30 € je Buchung | Ja | Ja | Zum Konto* | |
| 25 € | 0,40 € je Buchung | Ja | Ja | Zum Konto | |
| 0 € | Buchungen kostenlos | Nein | Nein | Zum Konto* | |
| 0 € | Überweisungen bis 2.500 € frei | Ja | Ja | Zum Konto* | |
| 9,90 € | 0,20 € je Buchung | Ja | Ja | Zum Konto* | |
| 0 € | 5 inkl., dann 0,25 € | Nein | Nein | Zum Konto* | |
| 0 € | 0,25 € je Buchung | Ja | Ja | Zum Konto* | |
| 10 € | 10 inkl., dann 0,20 € | Ja | k. A. | Zum Konto | |
| 0 € | 0,13 € je Buchung | Nein | Nein | Zum Konto* | |
| 10 € | 0,16 € je Buchung | Ja | k. A. | Zum Konto |
* Partnerlink. Ohne Stern: Direktlink ohne Provision. Konditionen laut Anbieter, zuletzt geprüft am 11.10.2026.
Kein Konto erfüllt diesen Filter.
In diesem Vergleich findest du 13 Geschäftskonten für Coaches in Deutschland, sortiert nach Kontoführungsgebühr, DATEV-Anbindung und Eignung für Freiberufler und Einzelunternehmer. FYRST Base führt die Tabelle aktuell mit einer Kontoführungsgebühr ab 0 Euro pro Monat an, direkt gefolgt von N26 Business Go und Qonto Basic.
Die besten Geschäftskonten für Coaches
FYRST

FYRST ist das digitale Geschäftskonto der Deutschen Bank und richtet sich explizit an Freiberufler und Selbstständige. Coaches profitieren davon, dass FYRST Freiberufler ohne Einschränkungen akzeptiert und eine DATEV-kompatible Buchungsübersicht bietet, die die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater vereinfacht. Überweisungen und SEPA-Lastschriften lassen sich bequem per App oder Webportal abwickeln.
Das Konto ist vollständig digital, ohne Filialbesuche. Für Coaches, die eine verlässliche Neobank mit starkem Markenhintergrund suchen, ist FYRST eine solide Wahl.
N26

N26 Business ist eine reine Online-Bank, die freiberufliche Coaches ohne aufwendige Bonitätsprüfung als Kontoinhaber akzeptiert. Die Kontoeröffnung dauert unter acht Minuten per VideoIdent, ganz ohne Papierkram oder Filialtermin. Beleglose SEPA-Überweisungen sind inklusive, dazu erhältst du eine kostenlose Mastercard für Geschäftsausgaben.
Für Coaches mit überschaubarem Transaktionsvolumen, also wenige Rechnungen pro Monat und kaum Bargeld, ist N26 besonders gut geeignet. Der CSV-Export ermöglicht die Buchführung in gängiger Buchhaltungssoftware.
Qonto

Qonto richtet sich an Freiberufler und kleine Unternehmen, die Wert auf professionelle Rechnungsstellung legen. Als offizieller DATEV-Partner synchronisiert Qonto Buchungsdaten direkt mit deinem Steuerberater, ohne dass du etwas manuell exportieren musst. Du kannst außerdem Rechnungen mit eigenem Logo direkt aus dem Konto erstellen und versenden, praktisch für Coaches, die kein separates Rechnungsprogramm nutzen möchten.
Dazu erhältst du eine physische und eine virtuelle Debitkarte. Automatisierte Buchungsabgleiche sparen Zeit bei der monatlichen Buchhaltung. Qonto eignet sich besonders für Coaches, die alles aus einer Anwendung heraus verwalten möchten.
Commerzbank

Die Commerzbank bietet das Geschäftskonto "Basic" für Freiberufler und Einzelunternehmer an. Für Coaches, die gelegentlich Bargeld einzahlen oder den Filialservice einer etablierten Bank bevorzugen, ist die Commerzbank mit ihrem bundesweiten Netz eine Option. Inklusive ist eine Debit-Mastercard, beleghafte Überweisungen sind gegen Gebühr möglich.
Gegenüber reinen Neobanken liegen die Kontoführungskosten hier höher. Dafür profitierst du von persönlichem Beratungsservice und Zugang zu weiteren Finanzprodukten wie Kreditlinien oder Unternehmensfinanzierungen.
Finom

Finom ist ein Fintech mit deutschem IBAN, das sich für Coaches mit regelmäßigen Betriebsausgaben in mehreren Kategorien eignet. Die App bietet automatische Belegerfassung und Kategorisierung, das reduziert den monatlichen Buchführungsaufwand spürbar. Dazu gibt es Cashback von bis zu 3 Prozent auf Kartenzahlungen.
Rechnungen lassen sich direkt aus dem Konto versenden, inklusive E-Rechnungsfunktion. Finom akzeptiert Freiberufler und Einzelunternehmer ohne Mindestjahresumsatz. Ein guter Einstieg für Coaches, die gerade starten und Wert auf automatisierte Belegerkennung legen.
Postbank

Die Postbank bietet Coaches und Freiberuflern ein digitales Geschäftskonto mit dem Vorteil eines bundesweiten Filial- und Poststellennetzes. Das ist nützlich, wenn du gelegentlich Bargeld einzahlen möchtest, etwas, das reine Neobanken oft nicht ermöglichen oder nur gegen hohe Gebühren anbieten.
Die Kontoeröffnung ist digital möglich, inklusive sind eine Debit-Mastercard und grundlegende Überweisungsfunktionen. Für Coaches, die eine bekannte Filialbank bevorzugen und nicht ausschließlich auf digitale Anbieter setzen wollen, ist die Postbank eine solide Wahl.
Kontist

Kontist wurde speziell für Freiberufler und Selbstständige entwickelt und hebt sich durch eine einzigartige Steuerfunktion ab: Das Konto berechnet in Echtzeit, wie viel Einkommensteuer und Umsatzsteuer auf jeden Zahlungseingang entfällt, und legt diesen Betrag automatisch auf einem separaten Steuerkonto zurück. Für Coaches, die ihre Steuern selbst verwalten, ist das ein erheblicher Vorteil.
Das Basiskonto ist kostenlos mit 5 kostenlosen SEPA-Überweisungen im Monat; die Tarife Start und Plus bringen mehr Freibuchungen sowie DATEV-Export und Buchhalterunterstützung mit. Der Banking-Partner im Hintergrund ist solarisBank. Kontist ist eine gute erste Wahl für selbstständige Coaches, die eine böse Steuerüberraschung am Jahresende vermeiden wollen.
bunq

bunq ist eine niederländische Neobank mit deutschem IBAN. Das Institut wird primär von der niederländischen Zentralbank (De Nederlandsche Bank) reguliert und ist über die EU-Bankenlizenz zusätzlich bei der BaFin registriert, ein Punkt, den du kennen solltest, falls dir eine ausschließlich deutsche Bankaufsicht wichtig ist. Für Coaches ändert das im Alltag wenig: Der deutsche IBAN funktioniert wie gewohnt.
Praktisch sind bis zu 25 frei benannte Unterkonten, um Honorareinnahmen, laufende Betriebsausgaben und Steuerrücklagen sauber getrennt zu halten, ohne mehrere Bankverbindungen zu benötigen. bunq bietet außerdem automatische Sparzinsen auf Guthaben sowie Unterstützung für Apple Pay und Google Pay. Für Coaches mit mehreren Einnahmeströmen oder Projekten ist das Multi-Konto-Konzept besonders praktisch.
TARGOBANK

Die TARGOBANK richtet sich an Selbstständige und Freiberufler, die neben einem Geschäftskonto auch Kreditmöglichkeiten einer Filialbank nutzen möchten. Für Coaches, die gelegentlich eine Vorfinanzierung für größere Projekte oder Weiterbildungen benötigen, ist der Kreditrahmen ein möglicher Vorteil.
Das Konto lässt sich digital verwalten, ein SMS-Benachrichtigungsservice informiert über Kontobewegungen in Echtzeit. Wer auf Beratung im Filialkontext und zusätzliche Finanzprodukte Wert legt, findet bei der TARGOBANK einen geeigneten Partner.
Deutsche Bank

Die Deutsche Bank bietet Coaches und Freiberuflern verschiedene Kontomodelle für unterschiedliche Bedürfnisse. Neben vollständigem Online-Banking steht auf Wunsch ein persönlicher Bankberater zur Verfügung, für Coaches mit höherem Transaktionsvolumen oder dem Wunsch nach einem langfristigen Bankpartner ein echter Vorteil.
Die Kontoeröffnung ist digital oder per Filialtermin möglich. DATEV-Integration ist auf Anfrage verfügbar. Wer Wert auf den persönlichen Service einer der größten deutschen Banken legt und bereit ist, dafür etwas mehr zu zahlen, ist hier gut aufgehoben.
HypoVereinsbank

Die HypoVereinsbank (UniCredit) kombiniert digitale Kontoverwaltung mit persönlichem Beratungsservice in bundesweiten Filialen. Für freiberufliche Coaches, die sowohl Online-Banking als auch gelegentlichen Filialzugang schätzen, ist das eine praktische Kombination aus beiden Welten.
HVB-Firmenkreditkarten ergänzen das Konto für Geschäftsausgaben unterwegs. Die mobile App ermöglicht die Verwaltung von Überweisungen, Kontoauszügen und Daueraufträgen von überall. Ein solider Allrounder für Coaches, die nicht auf Filialservice verzichten wollen.
Revolut

Revolut Business ist besonders attraktiv für Coaches mit internationalen Klienten: Zahlungen in Fremdwährungen werden zum Interbanken-Wechselkurs ohne aufgeschlagene Margen abgewickelt. Für Coaches, die online arbeiten und Kunden in verschiedenen Ländern betreuen, ist das ein echter Kostenvorteil gegenüber klassischen Banken.
Die Kontoeröffnung ist vollständig digital, SEPA-Überweisungen und Kartenzahlungen sind im Basistarif enthalten. Ein europäischer IBAN wird bereitgestellt. Revolut passt gut für Coaches, die international tätig sind oder in Fremdwährungen fakturieren.
Holvi

Holvi ist eine auf Freiberufler und Kleinunternehmer spezialisierte Neobank mit integriertem Rechnungsmodul. Coaches können Angebote und Rechnungen direkt aus dem Konto erstellen und versenden, Belege per App fotografieren und die Einnahmen-Ausgaben-Übersicht automatisch aufbereiten lassen, das erleichtert die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erheblich.
Holvi wird von der finnischen Finanzaufsicht FIN-FSA reguliert, bietet aber einen deutschen IBAN und DATEV-, Lexware- sowie sevdesk-Anbindung. Verschiedene Preispläne erlauben die Wahl je nach Transaktionsvolumen. Für Coaches, die ihre Buchhaltung selbst führen und wenig Aufwand wollen, ist Holvi eine der praktischsten Optionen.
Welches Geschäftskonto passt zu deinem Coaching-Modell?
Die 13 Konten oben unterscheiden sich vor allem danach, wie du als Coach arbeitest. Vier Situationen kommen in der Praxis am häufigsten vor.
- Solo-Online-Coach mit wenigen Rechnungen im Monat: N26 Business Standard oder FYRST Base reichen meist aus. Beide sind kostenlos oder nahe null, digital eröffnet und ohne unnötige Zusatzfunktionen.
- Coach mit Team oder GmbH: Wer Mitarbeitende beschäftigt oder als GmbH firmiert, profitiert von Konten mit mehreren Nutzerzugängen und Beratungsanspruch, etwa Deutsche Bank Business oder Commerzbank Basic mit Zugang zu Finanzierungsprodukten.
- Coach mit internationalen Klienten: Rechnest du regelmäßig in Fremdwährung ab, spart Revolut Business durch den Interbanken-Wechselkurs echtes Geld gegenüber klassischen Banken.
- Coach mit mehreren Einnahmequellen oder Bargeldbedarf: bunq mit bis zu 25 Unterkonten hilft, Honorare, Rücklagen und Ausgaben zu trennen. Wer regelmäßig Bargeld einzahlt, ist bei Postbank oder Commerzbank besser aufgehoben als bei einer reinen Neobank.
Steuern automatisch zurücklegen möchtest du unabhängig vom Modell? Dann bleibt Kontist die zuverlässigste Wahl unter den 13 Konten, weil die Echtzeit-Steuerschätzung direkt bei jedem Zahlungseingang greift. Wer's lieber klassisch mag und trotzdem digital bleiben will, findet bei N26 oder FYRST ähnliche Sicherheit, nur ohne die automatische Rücklage.
Ist ein Coach Freiberufler oder Gewerbetreibender?
Ob du als Coach Freiberufler oder Gewerbetreibender bist, hängt von der Art deiner Tätigkeit ab, das Finanzamt entscheidet im Einzelfall. §18 Abs. 1 Nr. 1 EStG stuft die selbstständig ausgeübte "unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit" ausdrücklich als freiberuflich ein. Coaches, die Wissen und Fähigkeiten in strukturierter, kursartiger Form vermitteln, etwa in Seminaren oder Gruppentrainings, fallen typischerweise unter diese Kategorie. Sie melden sich direkt beim Finanzamt an und zahlen keine Gewerbesteuer.
Coaches, die hauptsächlich individuelle Beratung ohne klaren Lehrcharakter anbieten, werden vom Finanzamt dagegen häufiger als Gewerbetreibende eingestuft und müssen ein Gewerbe anmelden. Wer beides anbietet, hat eine gemischte Tätigkeit, hier ist eine steuerliche Trennung der Einnahmen notwendig. Der Berufstitel "Coach" ist in Deutschland nicht geschützt. Im Zweifel kläre deine Einstufung direkt mit dem Finanzamt oder einem Steuerberater.
Brauche ich als Coach ein Geschäftskonto?
Als freiberuflicher Coach bist du nicht gesetzlich verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen. Einzelunternehmer und Freiberufler können ihr privates Girokonto theoretisch für berufliche Zahlungen nutzen. Anders ist es, wenn du dein Coaching-Business als GmbH oder UG führst: Kapitalgesellschaften müssen bei der Gründung Kapital auf ein eigenes Firmenkonto einzahlen, ein separates Geschäftskonto ist hier in der Praxis unumgänglich.
Wer ein privates Girokonto dauerhaft geschäftlich nutzt, geht dabei ein reales Risiko ein: Viele Banken schließen die gewerbliche Nutzung privater Konten in ihren AGB aus und können das Konto kündigen oder auf ein Geschäftskonto umstellen, sobald sie regelmäßige geschäftliche Buchungen bemerken. Außerdem erschwert die Vermischung von privaten und geschäftlichen Zahlungen die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) und macht eine mögliche Prüfung durch das Finanzamt aufwendiger, weil private und geschäftliche Buchungen nicht klar getrennt sind.
Auch ohne gesetzliche Pflicht lohnt sich ein eigenes Konto in der Praxis fast immer. Es erleichtert die steuerliche Nachvollziehbarkeit deiner Einnahmen und Ausgaben, macht die EÜR übersichtlicher und sorgt für ein professionelleres Auftreten gegenüber Kunden. Digitale Neobanken ermöglichen die Kontoeröffnung in wenigen Minuten online, ganz ohne Filialtermin.
Wie eröffne ich ein Geschäftskonto als Coach?
Bei den meisten Neobanken bist du in wenigen Minuten online fertig, ohne Filialtermin. Klappt's schneller als bei der Hausbank? In den meisten Fällen ja, denn welches Verfahren zur Legitimation zum Einsatz kommt, hängt vom Anbieter ab:
- Video-Ident: Du legitimierst dich per Videochat mit Personalausweis, meist in fünf bis zehn Minuten abgeschlossen. Das schnellste Verfahren und bei den meisten Neobanken Standard.
- Post-Ident: Du druckst ein Formular aus und lässt dich in der Postfiliale mit Ausweis identifizieren. Etwas langsamer, aber ohne Termin möglich.
- Filialtermin: Bei Filialbanken wie Commerzbank, Postbank oder Deutsche Bank kannst du dich alternativ persönlich vor Ort legitimieren, praktisch bei Rückfragen oder wenn du direkt einen Berater sprechen möchtest.
Welche Unterlagen du brauchst, richtet sich nach deiner Rechtsform. Als freiberuflicher Coach reichen in der Regel Personalausweis oder Reisepass, ergänzt durch deine steuerliche Erfassung vom Finanzamt. Hast du dein Coaching-Business als Gewerbe angemeldet, verlangen manche Banken zusätzlich deinen Gewerbeschein. Führst du eine GmbH oder UG, brauchst du meist einen aktuellen Handelsregisterauszug und den Gesellschaftsvertrag. Die IBAN steht bei digitalen Anbietern in der Regel sofort nach der Legitimation zur Verfügung.
Was kostet ein Geschäftskonto für Coaches?
FYRST Base ist mit einer Kontoführungsgebühr ab 0 Euro pro Monat aktuell eine der günstigsten Optionen für Coaches, dicht gefolgt von N26 Business Standard und ähnlichen Einstiegstarifen. Insgesamt bewegen sich die meisten digitalen Geschäftskonten zwischen 0 und 15 Euro pro Monat. Für Coaches mit überschaubarem Transaktionsvolumen, typischerweise wenige Einnahmen und Ausgaben im Monat und kaum Bargeld, sind solche Neobank-Tarife in der Regel vollkommen ausreichend. Filialbanken liegen oft bei 10 bis 20 Euro monatlich, dafür bekommst du persönliche Beratung dazu.
Wichtiger als der einzelne Fixpreis ist der Gesamtblick: Vergleiche die Kontoführungsgebühr immer zusammen mit deinem tatsächlichen Buchungsvolumen, denn ein günstiger Grundpreis mit hohen Gebühren pro Transaktion kann am Ende teurer sein als ein etwas höherer Fixpreis mit vielen inklusiven Buchungen. Klingt das kompliziert? Ist es nicht, wenn du die tatsächlichen Gesamtkosten anhand dieser Gebührenarten durchrechnest:
- Kontoführungsgebühr: monatliche Grundgebühr, bei Neobanken oft 0 bis 15 €, bei Filialbanken 10 bis 20 €
- Buchungsposten: Gebühr pro belegloser Transaktion, oft 0 bis 0,60 € je Überweisung oder Lastschrift
- Debit- und Kreditkarte: Debitkarte meist kostenlos inklusive; Kreditkarten kosten oft 0 bis 99 € Jahresgebühr
- Bargeldabhebungen: häufig kostenfrei an eigenen Automaten oder mit Kreditkarte, sonst 1 bis 5 € pro Abhebung
- Bargeldeinzahlungen: oft 1 bis 10 € pro Einzahlung, bei manchen Neobanken gar nicht möglich
Für Coaches, die überwiegend digital per Überweisung abrechnen, sind Bargeldgebühren in der Praxis kaum relevant. Wer jedoch regelmäßig Bargeld benötigt, sollte die Konditionen der Filialbanken oder Anbieter mit Einzahlungsoptionen gezielt vergleichen, sonst drohen am Jahresende unerwartet hohe Zusatzkosten.
Häufig gestellte Fragen zum Geschäftskonto für Coaches
Muss ich als Coach überhaupt ein separates Bankkonto führen?
Rechtlich musst du das als freiberuflicher Coach nicht, allerdings ist ein separates Konto in der Praxis fast immer sinnvoll. Es trennt Honorareinnahmen klar von privaten Ausgaben, macht die EÜR übersichtlicher und schützt dich davor, dass eine Bank die geschäftliche Nutzung deines Privatkontos irgendwann untersagt.
Welches Konto passt am besten zu einem Solo-Coaching-Business?
Für Coaches ohne Team und mit wenigen monatlichen Rechnungen reichen meist kostenlose oder sehr günstige Neobank-Konten wie N26 Business Standard oder FYRST Base völlig aus. Zusatzfunktionen wie automatische Steuerrücklagen (Kontist) oder Multi-Konten (bunq) lohnen sich erst, wenn dein Geschäft komplexer wird.
Kann ich mein Coaching-Business über mein privates Girokonto abrechnen?
Technisch ist das möglich, solange du Freiberufler oder Einzelunternehmer bist, eine gesetzliche Pflicht zur Kontentrennung gibt es nicht. Viele Banken schließen die gewerbliche Nutzung privater Konten aber in ihren AGB aus, weshalb Steuerberater aus praktischen und steuerlichen Gründen fast immer zu einem separaten Konto raten.
Wie viel kostet ein Geschäftskonto für Coaches im Durchschnitt?
Digitale Geschäftskonten kosten meist zwischen 0 und 15 Euro pro Monat, Filialbanken liegen häufig bei 10 bis 20 Euro. Hinzu kommen je nach Anbieter Gebühren pro Transaktion von bis zu 0,60 Euro sowie mögliche Kosten für Bargeldabhebungen oder -einzahlungen.
Brauche ich ein Geschäftskonto mit DATEV-Anbindung als Coach?
Notwendig ist eine DATEV-Anbindung nicht, aber sie spart Zeit, wenn dein Steuerberater bereits mit DATEV arbeitet. Anbieter wie FYRST, Qonto und Holvi bieten eine direkte Anbindung, sodass Buchungsdaten automatisch synchronisiert werden statt manuell exportiert werden zu müssen.
Fazit
Für die meisten freiberuflichen Coaches ist ein digitales Geschäftskonto die beste Wahl: günstig im Betrieb, in wenigen Minuten eröffnet und gut für die Buchhaltung geeignet. Weil Coaches typischerweise wenige Rechnungen pro Monat ausstellen und selten Bargeld benötigen, reichen kostenlose oder günstige Neobank-Tarife wie FYRST Base oder N26 Business Standard in der Regel vollständig aus. Anbieter wie Kontist oder Holvi bringen zusätzliche Funktionen mit, die die Steuererklärung als Freiberufler spürbar vereinfachen, und bunq eignet sich, sobald du mehrere Einnahmequellen sauber trennen willst.
Zahlst du gelegentlich Bargeld ein oder bevorzugst einen persönlichen Bankberater, lohnt sich ein Blick auf Filialbanken wie Postbank oder Commerzbank, dort liegen die Kontogebühren höher, dafür ist der Service umfangreicher. Vergleiche die Angebote oben und wähle das Konto, das zu deinem tatsächlichen Coaching-Modell passt, nicht das, das andere Coaches gewählt haben.
Geschrieben von Max Benz. Konditionen laut Anbieter, zuletzt geprüft am 11.10.2026. So testen wir.