Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Dresden und ist Gründer von geschaeftskonto.io, einer Marke der LBC Finance UG. Er hat schon einige Unternehmen gegründet und Geschäftskonten eröffnet. Sein Wissen darüber teilt er auf geschaeftskonto.io.
Testbericht

bunq Geschäftskonto: Tarife und Kosten

bunq (Neobank aus Amsterdam, seit 2012) bietet vier Geschäftskonto-Tarife zwischen 0 € und 23,99 € im Monat: Free Business ist kostenlos und für Einzelunternehmer gedacht, Core Business kostet 7,99 €, Pro Business 13,99 € und Elite Business 23,99 € im Monat. Alle vier Konten lassen sich ohne Abfrage bei der SCHUFA (deutsche Auskunftei) online eröffnen, bringen bis zu 25 Unterkonten mit eigener IBAN, eine Mastercard sowie Apple Pay und Google Pay mit und sind durch die niederländische Einlagensicherung bis 100.000 € abgesichert. Im Vergleich zu Alternativen wie N26 (Neobank aus Berlin) oder Qonto (Zahlungsinstitut für Geschäftskunden aus Paris) punktet bunq vor allem bei Unterkonten und Automatisierung, ist aber sobald Freikontingente aufgebraucht sind oft teurer. Wir zeigen, welcher Tarif zu welchem Unternehmen passt, was er wirklich kostet und wo bunq schwächer ist.

Werbehinweis: Links mit * sind Partnerlinks. Eröffnest du darüber ein Konto, erhalten wir eine Provision. Auf Reihenfolge und Note hat das keinen Einfluss, so testen wir.

3,8von 570 Punkte im Raster
bestes Konto: Pro
bunqBank
Kosten und Buchungen0,0
Buchhaltung5,0
Karten5,0
Banking-App5,0
Rechtsformen5,0
Bargeld5,0
Support5,0
Sicherheit5,0
ab 0 € (Free)Deutsche IBANDATEV ab Coreohne SCHUFA

Stand der Preise und Konditionen: 07.10.2026, laut der bunq-Tarifübersicht für Business-Konten. bunq ändert Preise und Leistungen regelmäßig, die Tabellen unten zeigen den Stand, mit dem wir geprüft haben.

Bestes Geschäftskonto für den Einstiegbunq
7,99 € / Monat · Core · Note 3,3
  • 0,13 € je Buchung
  • Für GmbH, UG und Selbstständige
  • DATEV, deutsche IBAN
Zum Konto bei bunq*bunq Core im Test
Bestes Geschäftskonto mit vielen Unterkontenbunq
13,99 € / Monat · Pro · Note 3,8
  • 0,13 € je Buchung
  • Für GmbH, UG und Selbstständige
  • DATEV, deutsche IBAN
Zum Konto bei bunq*bunq Pro im Test
Bestes Geschäftskonto für internationale Teamsbunq
23,99 € / Monat · Elite · Note 3,8
  • 0,13 € je Buchung
  • Für GmbH, UG und Selbstständige
  • DATEV, deutsche IBAN
Zum Konto bei bunq*bunq Elite im Test

Wer steckt hinter bunq?

Startseite von bunq.com für Geschäftskonten mit dem Slogan Business-Banking ohne Stress
Die bunq-Business-Startseite, Stand 07.10.2026. (Quelle: bunq.com)

bunq ist eine niederländische Direktbank, die 2012 von Ali Niknam in Amsterdam gegründet wurde und sich selbst als "Bank of the Free" bezeichnet. Seit 2014 verfügt bunq über eine vollständige Banklizenz der niederländischen Zentralbank De Nederlandsche Bank (DNB) und ist seitdem Teil des niederländischen Einlagensicherungssystems, das Kundengelder bis 100.000 € pro Kunde absichert, EU-weit auf demselben Niveau wie die deutsche gesetzliche Einlagensicherung, aber über die niederländische und nicht über die deutsche Aufsicht.

Für ein bunq-Geschäftskonto brauchst du zuerst ein verifiziertes bunq-Privatkonto, das Geschäftskonto kommt dann als zweites Konto in derselben App dazu. Neue Kundinnen und Kunden können beide Konten direkt nacheinander im selben Anmeldevorgang eröffnen, das Privatkonto bleibt dabei kostenlos auf bunq Free, unabhängig vom gewählten Business-Tarif. Die SCHUFA wird bei der Eröffnung nicht abgefragt.

AnbieterStatusEinlagensicherungDetails
bunqBankbis 100.000 €bunq B.V., Bank (DNB, Niederlande), Einlagensicherung bis 100.000 €.

Laut Impressum bzw. Rechtshinweisen der Anbieter, geprüft am 02.10.2026.

bunq Free, Core, Pro und Elite Business im Vergleich

Vergleichstabelle der vier bunq Business-Tarife mit Preis, Unterkonten, Karten und Support je Stufe
Pro Business ist der erste Tarif mit Firmenkarten, DATEV-Anbindung und priorisierter Hotline zugleich.

Die vier Tarife trennt vor allem die Zahl der inkludierten Unterkonten, Karten und Freianteile für SEPA-Überweisungen und Bargeld, live geprüft auf der bunq-Tarifseite.

Balkendiagramm der monatlichen Grundgebühr von bunq Free, Core, Pro und Elite Business
Die Grundgebühr steigt von 0 € bei Free Business auf 23,99 € bei Elite Business.
Anbieter und NoteGrundgebührBuchungenGmbH/UGDATEVZum Anbieter
bunq FreeNote 2,7 · Bank0 €0,13 € je BuchungNeinNeinZum Konto*
bunq CoreNote 3,3 · Bank7,99 €0,13 € je BuchungJaJaZum Konto*
bunq ProNote 3,8 · Bank13,99 €0,13 € je BuchungJaJaZum Konto*
bunq EliteNote 3,8 · Bank23,99 €0,13 € je BuchungJaJaZum Konto*

* Partnerlink. Ohne Stern: Direktlink ohne Provision. Konditionen laut Anbieter, zuletzt geprüft am 11.10.2026.

GeschäftskontoGrundgebührUnterkontenPhysische KartenDigitale KartenFirmenkartenKostenlose BargeldabhebungenBareinzahlungenKostenlose Überweisungen pro JahrZeroFX-FremdwährungsgebührHotline-PrioritätBuchhaltungs-Integration (DATEV)Einlagensicherung
bunq Free Business0 €/Monat30 (9,99 € pro Karte)1nicht verfügbarkeine (2,99 € je Abhebung)nicht verfügbar0 (0,13 € je Buchung)0,5 % bis 1.000 €/Jahr, danach höhernicht enthaltennicht verfügbar100.000 €
bunq Core Business7,99 €/Monat511nicht verfügbarkeine (0,99 € für die ersten 5, danach 2,99 €)100 €/Monat kostenlos1000,5 %, unbegrenztnicht enthaltenja100.000 €
bunq Pro Business13,99 €/Monat253253 inklusive6 pro Monat, danach 0,99 € für 5, dann 2,99 €100 €/Monat kostenlos2500,5 %, unbegrenztPriorityja100.000 €
bunq Elite Business23,99 €/Monat2532510 inklusive6 pro Monat, danach 0,99 € für 5, dann 2,99 €100 €/Monat kostenlos5000,5 %, unbegrenztPriorityja100.000 €

bunq Free Business: der kostenlose Einstieg

Wer ohne Grundgebühr starten will, landet bei bunq Free Business. Der Tarif kostet 0 € im Monat und bringt 3 Unterkonten mit eigener IBAN sowie eine digitale Karte mit. Eine physische Karte fehlt im Lieferumfang; sie kostet 9,99 € einmalig plus 3,99 € im Monat als Zusatzkarte. Jede Echtzeitüberweisung schlägt sofort mit 0,13 € zu Buche, ein Freikontingent gibt es nicht. Auch beim Bargeld bleibt Free Business knapp bemessen: Jede Abhebung kostet 2,99 €, und Einzahlungen sind in diesem Tarif generell ausgeschlossen.

Soloselbstständige und Freiberufler mit wenigen Transaktionen im Monat, die weder Grundgebühr noch Bargeld bewegen wollen, finden hier das passende Konto.

  • Vorteile: keine Grundgebühr, 3 Unterkonten inklusive, Kontoeröffnung ohne SCHUFA in Minuten.
  • Nachteile: keine physische Karte inklusive, keine Buchhaltungs-Integration (DATEV, Sage und Co. erst ab Core Business), keine kostenlosen Überweisungen (0,13 € ab der ersten Buchung), keine Bargeldeinzahlung möglich, kein priorisierter Support.

bunq Core Business: Business-Banking für den Alltag

5 Unterkonten statt 3, dazu eine physische und eine digitale Karte: Das bekommst du bei bunq Core Business für 7,99 € im Monat. Bis zu 100 Echtzeitüberweisungen pro Jahr sind kostenlos enthalten, danach greift wie bei Free Business die 0,13-€-Gebühr je Buchung. Bei Bargeldabhebungen ändert sich dagegen wenig: Auch Core Business kennt kein Freikontingent, die ersten fünf Abhebungen im Monat kosten 0,99 €, jede weitere 2,99 €. Immerhin lassen sich bis zu 100 € im Monat kostenlos einzahlen, und die priorisierte 24/7-SOS-Hotline bleibt zwar den höheren Tarifen vorbehalten, Chat und E-Mail stehen aber jederzeit offen.

Einzelunternehmer, Freiberufler und kleine Teams mit regelmäßigen Bareinzahlungen, aber ohne Bedarf an eigenen Firmenkarten für Mitarbeitende, sind hier richtig aufgehoben.

  • Vorteile: 5 Unterkonten statt 3, 100 kostenlose Überweisungen im Jahr, Bareinzahlungen bis 100 € im Monat kostenlos, eine physische Karte inklusive.
  • Nachteile: keine kostenlosen Bargeldabhebungen, keine Firmenkarten für Mitarbeitende, kein priorisierter 24/7-Support, Grundgebühr fällt unabhängig von der Nutzung an.

bunq Pro Business: mehr Konten, Karten und Automatisierung

Der Sprung von Core zu Pro Business kostet 6 € mehr im Monat (13,99 € statt 7,99 €), bringt dafür aber den vollen Funktionsumfang: 25 Unterkonten, 3 physische und 25 digitale Karten sowie 3 separate Firmenkarten für Mitarbeitende sind inklusive. Auch beim Bargeld zieht Pro Business deutlich an Core vorbei: 6 kostenlose Abhebungen im Monat stehen zur Verfügung, erst danach greift dieselbe Staffelung wie bei den günstigeren Tarifen. Das Freikontingent für Überweisungen wächst auf 250 pro Jahr, und als einziger Tarif unterhalb von Elite erhältst du priorisierten Zugang zur 24/7-SOS-Hotline.

Wachsende Unternehmen, die Teamausgaben über eigene Firmenkarten steuern und mehr als eine Handvoll Unterkonten für Budgetierung oder Steuerrücklagen brauchen, wachsen in diesen Tarif hinein.

  • Vorteile: 25 Unterkonten und 25 digitale Karten inklusive, 3 separate Firmenkarten für Mitarbeitende, 6 kostenlose Bargeldabhebungen im Monat, priorisierter 24/7-Support.
  • Nachteile: fast doppelte Grundgebühr gegenüber Core Business, Freikontingent für Überweisungen trotzdem begrenzt (250 pro Jahr), kein Dispokredit.

bunq Elite Business: internationales Premium-Banking

23,99 € im Monat macht Elite Business zum teuersten der vier Tarife, und der Aufpreis gegenüber Pro Business zahlt sich vor allem bei Volumen aus: 10 statt 3 Firmenkarten, 500 statt 250 kostenlose Echtzeit-Überweisungen im Jahr. Bei den Grundlimits (25 Unterkonten, 3 physische und 25 digitale Karten) unterscheidet sich Elite dagegen kaum von Pro. Wer die Jahresgebühr im Voraus zahlt, bekommt laut bunq zusätzlich eine Metal Card dazu. Der Tarif ist außerdem Teil des bunq-Nachhaltigkeitsprogramms, über das bunq einen Teil der Kartenumsätze in Baumpflanzungen investiert; eine konkrete Schwelle dafür nennt bunq öffentlich nicht, weshalb wir hier auf eine Zahl verzichten.

International tätige Unternehmen mit mehreren Mitarbeiterkarten, hohem Transaktionsvolumen und Bedarf an priorisiertem Support zahlen den Aufpreis gegenüber Pro Business meist zurecht.

  • Vorteile: 10 Firmenkarten inklusive, 500 kostenlose Überweisungen im Jahr, Metal Card bei Jahresvorauszahlung, priorisierter 24/7-Support, Teil des bunq-Nachhaltigkeitsprogramms.
  • Nachteile: teuerster Tarif im Vergleich, Mehrwert gegenüber Pro Business lohnt sich nur bei hohem Transaktionsvolumen oder internationalem Geschäft, kein Dispokredit.

Mehr zum direkten Vergleich mit anderen Anbietern findest du in den Gegenüberstellungen zu bunq vs. Revolut, bunq vs. Qonto und bunq vs. N26. Passt bunq nicht zu deinem Profil, zeigt die Übersicht der bunq-Alternativen andere Anbieter.

Was kostet bunq im Jahr für dein Business?

Free Business kostet bei 50 Überweisungen im Jahr 6,50 €, Core Business bei gleichem Volumen 95,88 €: Welcher Tarif günstiger ist, hängt vor allem von der Buchungszahl und davon ab, ob du Bargeld bewegst. Die drei Rechenbeispiele unten nutzen die Grundgebühren und Freikontingente aus der Tabelle oben.

ProfilÜberweisungen/JahrFree BusinessCore BusinessPro Business
Einzelunternehmer, kaum Überweisungen (50/Jahr)506,50 € im Jahr (50 × 0,13 €)95,88 € im Jahr (nur Grundgebühr, Freikontingent reicht)167,88 € im Jahr (nur Grundgebühr)
Kleines Team mit 150 Buchungen im Jahr15019,50 € im Jahr (150 × 0,13 €)102,38 € im Jahr (Grundgebühr + 50 × 0,13 € über dem Freikontingent)167,88 € im Jahr (Freikontingent reicht)
International mit hohem Volumen (600/Jahr)60078,00 € im Jahr (600 × 0,13 €)160,88 € im Jahr (Grundgebühr + 500 × 0,13 €)213,38 € im Jahr (Grundgebühr + 350 × 0,13 €)

Bei sehr wenigen Überweisungen bleibt Free Business trotz Gebühr pro Buchung am günstigsten. Ab etwa 100 bis 150 Überweisungen im Jahr gleicht sich der Abstand zu Core Business an, weil dort ein Freikontingent greift. Bei hohem Volumen lohnt sich Pro Business, sobald die eingesparten Buchungsgebühren die höhere Grundgebühr ausgleichen. Wer Bargeld einzahlt oder eine Buchhaltungssoftware wie DATEV anbinden will, scheidet Free Business von vornherein aus, weil der Tarif beides nicht unterstützt.

Wie eröffne ich das bunq-Geschäftskonto?

Du eröffnest das bunq-Geschäftskonto in der bunq-App in wenigen Minuten: App herunterladen, Unternehmensangaben eintragen, Video-Selfie und Ausweis per Video-Ident prüfen lassen, fertig.

  1. bunq-App herunterladen und Privatkonto eröffnen, falls noch nicht vorhanden.
  2. Geschäftskonto-Tarif auswählen und Angaben zu deinem Unternehmen machen.
  3. Video-Selfie und Ausweisprüfung per Video-Ident abschließen.
  4. Passende Unterlagen zu deiner Rechtsform hochladen und Geschäftskonto nutzen.

Welche Voraussetzungen gibt es für das bunq Geschäftskonto?

Für die Eröffnung brauchst du laut bunqs eigener Richtlinie für Deutschland ein verifiziertes bunq-Privatkonto, musst als Geschäftsführer volljährig sein und dauerhaft im Europäischen Wirtschaftsraum wohnen. Dein Unternehmen muss in Deutschland registriert sein und einer der von bunq akzeptierten Rechtsformen angehören: Einzelunternehmen, Eingetragener Kaufmann, Freiberufler, Gewerbetreibender, GbR, GmbH, UG (haftungsbeschränkt) oder teilrechtsfähiger Verband. Wichtig für die Tarifwahl: bunq Free steht nur Einzelunternehmen, Eingetragenen Kaufleuten, Freiberuflern und Gewerbetreibenden offen, nicht GmbH, UG oder GbR. Wirtschaftlich Berechtigte und nicht geschäftsführende Personen müssen ebenfalls im EWR wohnen. Je nach Rechtsform verlangt bunq zusätzliche Dokumente, etwa den Gesellschaftsvertrag und einen Handelsregisterauszug bei einer GmbH oder UG, beziehungsweise die Gewerbeanmeldung bei Einzelunternehmen und Gewerbetreibenden. Eine SCHUFA-Abfrage findet nicht statt.

SituationBestes Konto laut NoteGrundgebührZum Anbieter
Freiberufler, kostenlosFYRST BASE Note 4,50 €Zu FYRST*
GmbH / UGCommerzbank PremiumGeschäftskonto Plus Note 4,554,90 €Zu Commerzbank*
GmbH / UG, kostenlosFYRST BASE Note 4,50 €Zu FYRST*
Mit Bargeld-EinzahlungCommerzbank PremiumGeschäftskonto Plus Note 4,554,90 €Zu Commerzbank*
Mit DATEVCommerzbank PremiumGeschäftskonto Plus Note 4,554,90 €Zu Commerzbank*

Welche Buchhaltungsfunktionen bietet das bunq Geschäftskonto?

Ab bunq Core Business lässt sich das Konto mit mehr als 50 Buchhaltungsprogrammen verbinden, darunter DATEV, Sage und MoneyMonk, und synchronisiert Transaktionen automatisch. Bei Free Business ist diese Integration laut der bunq-Tarifübersicht nicht enthalten, hier bleibt nur der manuelle CSV-Export. Erst ab Pro Business kommen Zapier-Automatisierungen, die offene API und AutoMwSt (automatische Steuerrückstellung je Transaktion) dazu.

  • Virtuelle Karten ermöglichen eine einfache Budgetplanung für einzelne Projekte oder Teammitglieder.
  • Geplante Kontoauszugs-Exporte senden deine Umsätze automatisch per E-Mail, sodass die Buchhaltung ohne manuellen Export aktuell bleibt (ab Core Business).
  • Mitarbeiterzugänge lassen sich entweder mit vollständigem Zugriff oder nur mit Zahlungsfreigabe durch dich einrichten.
  • Die Buchhaltungs-Integration übergibt Buchungen und Belege direkt an deine Steuerberatung, ohne CSV-Umwege (ab Core Business).

Laut Preis- und Leistungsverzeichnis fallen für einzelne Zusatzfunktionen wie das Scannen und automatische Verbuchen von Rechnungen separate Gebühren an, die auf den Marketingseiten nicht immer sofort sichtbar sind. Prüfe deshalb vor der Kontoeröffnung das vollständige Preis- und Leistungsverzeichnis, wenn du Rechnungen regelmäßig per Scan verbuchen willst.

Wo ist bunq schwächer als andere Geschäftskonten?

bunq ist bei genauerem Hinsehen teurer als viele andere Neobanken, sobald die Freikontingente für Überweisungen oder Bargeldabhebungen aufgebraucht sind. Fünf Kritikpunkte fallen im Vergleich zu anderen Geschäftskonten besonders auf.

  • Keine kostenlosen Bargeldabhebungen bei Free und Core Business: Jede Abhebung kostet mindestens 0,99 €, bei Free Business durchgängig 2,99 €.
  • Keine Bareinzahlung bei Free Business: Wer im Geschäft Bargeld einnimmt, braucht mindestens Core Business für die 100 € Freigrenze im Monat.
  • Kein Dispokredit, kein Kontokorrentkredit und keine klassischen Firmenkredite bei keinem der vier Tarife: bunq konzentriert sich auf Konten und Karten, nicht auf Kreditprodukte.
  • Priorisierter 24/7-Support mit Hotline erst ab Pro Business: Free- und Core-Kunden sind auf den Standard-Chat und E-Mail angewiesen.
  • Zusatzgebühren im Preis- und Leistungsverzeichnis, die auf den Marketingseiten nicht sofort auffallen, etwa beim automatischen Scannen und Verbuchen von Rechnungen.
  • Keine Filiale: bunq hat 0 physische Standorte, jede Beratung läuft über Chat, E-Mail oder die Hotline in der App.

Wer viele Bargeldtransaktionen hat oder einen Kredit zur Vorfinanzierung braucht, findet bei klassischen Geschäftsbanken oder bei Anbietern mit eigenem Kreditgeschäft oft das passendere Konto.

FAQ: bunq Geschäftskonto

Was kostet das bunq Geschäftskonto?

Das bunq Geschäftskonto kostet je nach Tarif zwischen 0 € (Free Business) und 23,99 € im Monat (Elite Business). Core Business kostet 7,99 €, Pro Business 13,99 € im Monat.

Ist das bunq Geschäftskonto sicher?

Ja, das bunq Geschäftskonto gilt als sicher, weil bunq über eine vollständige Banklizenz der niederländischen Zentralbank DNB verfügt und Teil des niederländischen Einlagensicherungssystems ist, das Kundengelder bis 100.000 € pro Kunde absichert. Für Online-Zahlungen nutzt bunq 3D Secure, für den Konto-Login die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Kann ich das bunq Geschäftskonto ohne SCHUFA eröffnen?

Ja, bunq fragt bei der Kontoeröffnung keine SCHUFA-Auskunft ab. Die Eröffnung läuft komplett digital über Video-Ident.

Kann ich beim bunq-Geschäftskonto Unterkonten eröffnen?

Ja, beim bunq-Geschäftskonto lassen sich je nach Tarif 3 (Free Business), 5 (Core Business) oder 25 Unterkonten (Pro und Elite Business) eröffnen, jedes mit eigener IBAN.

Gibt es beim bunq Geschäftskonto eine DATEV-Schnittstelle?

Ja, ab bunq Core Business lässt sich das Konto mit DATEV und anderen Buchhaltungsprogrammen verbinden. Bei Free Business ist diese Integration nicht enthalten.

Bietet bunq einen Dispokredit oder Kontokorrentkredit an?

Nein, bunq bietet bei keinem der vier Business-Tarife einen Dispokredit, Kontokorrentkredit oder klassische Firmenkredite an.

Wie erreiche ich den bunq-Kundenservice?

Den bunq-Kundenservice erreichst du bei jedem Tarif per In-App-Chat und E-Mail. Eine priorisierte 24/7-SOS-Hotline mit Sofort-Support gibt es erst ab Pro Business.

Kann ich beim bunq Geschäftskonto Bargeld einzahlen?

Bei Core, Pro und Elite Business kannst du bis 100 € im Monat kostenlos Bargeld einzahlen. Bei Free Business ist das nicht möglich.

Bietet bunq Firmenkredite an?

Nein, bunq bietet keine Firmenkredite an. Das Unternehmen konzentriert sich auf Geschäftskonten, Karten und Buchhaltungs-Integrationen, nicht auf klassische Kreditprodukte.

Gibt es bei bunq spezielle Angebote für Gründer?

bunq richtet Free Business gezielt an Einzelunternehmer und Gründer, die ohne Grundgebühr starten wollen. Beim Wachstum lässt sich jederzeit in einen höheren Tarif wechseln, ohne das Konto neu zu eröffnen.

Bietet bunq eine App für das Geschäftskonto an?

Ja, bunq bietet eine App für iOS und Android, über die sich Zahlungen, Karten, Unterkonten und Buchhaltungsfunktionen vollständig verwalten lassen. Jedes bunq-Geschäftskonto kommt zusätzlich mit einem kostenlosen privaten Girokonto in derselben App.

Alle 4 Tarife von bunq aus unserer Datenbank
TarifGrundgebührBuchungenUnterkontenNutzerNote
Free0 €0,13 € je Buchung3Ja2,7
Core7,99 €0,13 € je Buchung5Ja3,3
Pro13,99 €0,13 € je Buchung2533,8
Elite23,99 €0,13 € je Buchung2533,8

Monatliche Zahlweise, laut Preisverzeichnis des Anbieters, zuletzt geprüft am 11.10.2026.

bunq B.V., Bank (DNB, Niederlande), Einlagensicherung bis 100.000 €. Quelle: bunq.com, geprüft 06.10.2026

Direktvergleiche mit bunq

Geschrieben von Max Benz. Konditionen laut Anbieter, zuletzt geprüft am 11.10.2026. So testen wir.

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