Finanz-Tools

Kostenlose Tools für Selbständige, Freelancer und Unternehmer: vergleiche Geschäftskonten nach echten Jahreskosten, finde die passende Bank für deine Rechtsform, kalkuliere die nötige Steuer-Rücklage und prüfe, welcher Anbieter eine echte DATEV-Schnittstelle bietet.

Wer ein Unternehmen führt – egal ob als Freelancer, UG, GmbH oder GbR – steht vor mehr Banking-Entscheidungen als jeder Privatkunde. Welche Bank akzeptiert deine Rechtsform überhaupt? Bist du mit deinem aktuellen Konto bei den Buchungskosten teurer als nötig? Wie viel deines Gewinns gehört eigentlich dem Finanzamt? Diese Tools beantworten genau diese Fragen in unter 60 Sekunden.

Geschäftskonto-Kostenrechner

Geschäftskonto-Kostenrechner

Wie viel kostet dich ein Geschäftskonto wirklich? Eingabe: dein Buchungsverhalten – Ausgabe: Jahreskosten der wichtigsten Anbieter.

So rechnen wir

Grundgebühr + Buchungskosten (Freibuchungen abgezogen) + Kartengebühren + Bareinzahlungs-Entgelte. Anbieter, die deine Rechtsform nicht akzeptieren, werden ausgeblendet. Stand: 2026-Q1, offizielle Preisaushänge.

Geschäftskonto-Kosten: was Anbieter wirklich verlangen

Ein Geschäftskonto sieht oft günstig aus – bis du die echten Buchungen rechnest. Eine GmbH mit 80 Buchungen im Monat zahlt bei der Sparkasse rund 280 € im Jahr, bei Qonto Smart 228 €, bei Finom Standard 180 €. Aber: nicht jeder Anbieter akzeptiert jede Rechtsform. N26 Business gibt’s nur für Freelancer, Holvi nicht für GbR. Der Rechner filtert das automatisch und zeigt dir nur Anbieter, die deine Rechtsform nehmen.

So funktioniert das Tool

Du gibst ein: monatliche Buchungsanzahl (Ein- und Ausgang gemeinsam), gewünschte Anzahl Karten, Bareinzahlungen pro Monat und Rechtsform. Wir berechnen pro Anbieter:

  • Grundgebühr × 12
  • (Buchungen − Freikontingent) × Buchungsgebühr × 12
  • Karten-Aufpreis ab der 2. Karte × 12
  • Bareinzahlungs-Entgelt × 12

Anbieter, die deine Rechtsform nicht akzeptieren, werden ausgeblendet. Stand 2026-Q1, offizielle Preisaushänge.

Wann brauchst du das?

  • Gründung einer UG/GmbH: Welches Konto passt zur Rechtsform und ist günstig?
  • Selbständig mit wenigen Buchungen: lohnt sich N26 Business für 0 €?
  • Wachsendes Unternehmen mit 100+ Buchungen: lohnt sich der Wechsel zu Finom Standard?
  • Bedarf an Bareinzahlungen: welche Anbieter haben Filial-Service oder Bargeld-Partner?

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Privat- und Geschäftskonto?
GmbHs und UGs sind gesetzlich verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen (§ 1 GwG). Freelancer und Einzelunternehmer dürfen rein rechtlich auch ihr Privatkonto nutzen, aber die meisten Banken verbieten das in den AGB.
Welcher Anbieter ist am günstigsten für Freelancer?
N26 Business Standard (0 € Grundgebühr) ist konkurrenzlos günstig, akzeptiert aber nur Freelancer/Einzelunternehmer. Finom Solo (7 €) oder Fyrst Base (0 € mit 50 Freibuchungen) sind die Alternativen.
Brauche ich DATEV-Schnittstelle?
Wenn dein Steuerberater DATEV nutzt: ja, sonst musst du jede Buchung händisch übertragen. Native DATEV-Anbindung haben Finom, Qonto und die großen Filialbanken. Andere bieten nur CSV-Export.
Sind die Konten wirklich rechtsformunabhängig?
Nein. Online-Anbieter haben oft Einschränkungen: N26 nur Freelancer, Holvi keine GbR, Vivid Business ohne GmbH-Limit aber mit Lizenz-Einschränkungen für regulierte Branchen.
Was ist mit Buchhaltungs-Tools?
Qonto, Finom und Holvi haben integrierte Buchungs-Tools (Belegerfassung, Rechnungen, Mahnwesen). Filialbanken haben das selten, dafür mehr klassische Bank-Services (Kontokorrent, Avalkredite).

Verwandte Tools

Rechtsform → Geschäftskonto-Matcher

Rechtsform → Geschäftskonto-Matcher

Welches Konto passt zu deiner Rechtsform und deinem Buchungsverhalten?

1. Deine Rechtsform
2. Wie viele Buchungen pro Monat erwartest du?
3. Brauchst du eine DATEV-Schnittstelle?
4. Wie wichtig ist Filialbank vs. reine Online-Lösung?
5. Kommen Bareinzahlungen vor?

Welches Geschäftskonto passt zu deiner Rechtsform?

Deine Rechtsform entscheidet, welche Geschäftskonten überhaupt für dich verfügbar sind – und welche Funktionen du wirklich brauchst. Eine GmbH mit Mitarbeitern hat andere Bedürfnisse als ein freiberuflicher Designer. Der Matcher fragt 5 Punkte ab und gibt dir 2–3 konkrete Top-Empfehlungen mit Begründung.

So funktioniert das Tool

Wir bewerten deine Antworten nach einer Heuristik, die fünf Faktoren kombiniert: Rechtsform-Akzeptanz, erwartete Buchungslast, DATEV-Bedarf, Filiale-vs-Online-Präferenz und Bargeld-Bedarf. Daraus ergibt sich eine Top-Liste – kein Algorithmus-Hexenwerk, sondern transparente Entscheidungslogik.

Wann brauchst du das?

  • Du gründest und weißt nicht, welches Konto sinnvoll ist
  • Du wechselst Rechtsform (z.B. von Einzelunternehmen zur UG) und willst Konto-Optionen prüfen
  • Du willst eine Bestätigung, dass dein bisheriges Konto noch optimal ist

Häufige Fragen

Welches Konto für eine GmbH-Gründung?
Qonto Basic, Finom Standard oder Commerzbank Geschäftskonto Klassik – je nachdem, ob du online-only, mit DATEV oder mit Filial-Berater starten willst.
Welches Konto für Freelancer?
N26 Business Standard ist mit 0 € konkurrenzlos für Freelancer. Wer DATEV braucht: Finom Solo (7 €). Wer Bareinzahlungen will: Fyrst (Postbank-Tochter).
Welches Konto für GbR?
GbR ist tricky – viele Online-Banken nehmen sie nicht. Akzeptiert: Qonto, Fyrst, Commerzbank, Sparkasse, Postbank.
Was ist der Unterschied zwischen UG und GmbH-Konto-mäßig?
Praktisch keiner. Die meisten Anbieter behandeln UG (haftungsbeschränkt) wie eine GmbH. Einzige Hürde: manche verlangen Stammkapital-Nachweis erst nach der Eröffnung.
Brauche ich für Side-Hustle ein eigenes Konto?
Steuerlich nicht zwingend, aber sehr empfohlen für die Übersicht. Kostenlose Lösung: zweites Privatkonto bei DKB/ING.

Verwandte Tools

Steuer-Rücklage-Rechner

Steuer-Rücklage-Rechner für Selbständige

Wie viel deines Umsatzes solltest du für Steuern zurücklegen? Inkl. Einkommensteuer, Soli und ggf. USt.

Methodik

Wir wenden den deutschen Einkommensteuer-Tarif (Stand 2025) auf den Gewinn an, addieren Solidaritätszuschlag (5,5 % der ESt, oberhalb Freigrenze) und ggf. Kirchensteuer. Bei Regelbesteuerung wird die fällige Umsatzsteuer separat ausgewiesen – sie ist kein Einkommen, sondern durchlaufender Posten ans Finanzamt. Werte sind Schätzungen, kein Steuerberater-Ersatz.

Wie viel deines Gewinns gehört dem Finanzamt?

Selbständige und Freiberufler bekommen ihren Gewinn brutto aufs Konto – die Einkommensteuer ist nicht abgeführt. Wenn du nicht laufend Rücklagen bildest, schlägt die Steuererklärung im Folgejahr brutal zu. Der Rechner schätzt dir auf Basis des aktuellen ESt-Tarifs (2025/26), wie viel Prozent deines Gewinns du monatlich auf ein separates Konto legen solltest.

So funktioniert das Tool

Wir wenden den deutschen Einkommensteuer-Tarif (Stand 2025) auf deinen geschätzten Gewinn an. Bei Verheirateten greift das Splitting-Verfahren. Wir addieren Solidaritätszuschlag (5,5 % der ESt, Freigrenze ab 18.130 € ESt) und optional Kirchensteuer (8/9 %). Bei Regelbesteuerung weisen wir die Umsatzsteuer separat aus – sie ist kein Einkommen, sondern durchlaufender Posten ans Finanzamt.

Wann brauchst du das?

  • Du startest selbständig und willst nicht in die Steuer-Falle laufen
  • Du erhöhst deine Stundensätze und willst die neue Steuerlast einschätzen
  • Du planst eine Großanschaffung und willst wissen, ob du die Rücklagen dafür antasten kannst

Methodik & Datenquellen

Der Tarif folgt § 32a EStG. Wir nehmen die Vereinfachung, dass dein Gewinn = zu versteuerndes Einkommen ist. Das stimmt für die meisten Selbständigen ohne große Sonderausgaben oder Werbungskosten gut genug. Bei komplexeren Fällen (Verlustvortrag, Riester, große Privat-Krankenkassen-Beiträge) kann die echte Steuerlast 10–20 % niedriger ausfallen.

Häufige Fragen

Wie viel Prozent für die Steuer zurücklegen?
Faustregel für Solo-Selbständige: 30–35 % vom Gewinn. Bei niedrigen Gewinnen (< 20k) eher 20 %, bei hohen (> 80k) bis 42 %. Der Rechner gibt dir die exakte Quote für deine Situation.
Muss ich auch USt zurücklegen?
Bei Regelbesteuerung: ja, die USt gehört nie dir. Sie wird quartalsweise ans Finanzamt überwiesen (oder monatlich bei hohen Umsätzen). Kleinunternehmer sind davon befreit (§ 19 UStG).
Wo soll ich das Steuergeld parken?
Auf einem separaten Tagesgeldkonto bei deiner Bank oder bei einer Direktbank. Nicht auf dem Girokonto liegen lassen – die Versuchung, es auszugeben, ist real.
Was ist mit Vorauszahlungen?
Das Finanzamt setzt nach dem 1. Steuerbescheid quartalsweise Vorauszahlungen fest. Diese werden direkt eingezogen – du musst sie aber genauso einkalkulieren wie die Nachzahlung.
Ist Kirchensteuer wirklich 8/9 %?
Ja, vom ESt-Betrag. 8 % in Bayern und Baden-Württemberg, 9 % im Rest Deutschlands. Bei einer ESt von 10.000 € sind das 800 bzw. 900 € extra.

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DATEV-Geschäftskonto-Finder

Geschäftskonto mit DATEV-Schnittstelle: Finder

Welches Geschäftskonto bietet welche Art von DATEV-Anbindung? Filter nach Native-Integration, Export-Format und Preis-Plan.

Geschäftskonten mit DATEV-Anbindung im Vergleich

Wenn dein Steuerberater DATEV nutzt – und das tun rund 70 % aller deutschen Kanzleien – sparst du dir mit der richtigen Bank Stunden manueller Arbeit pro Monat. Aber „DATEV-fähig" bedeutet je nach Anbieter sehr unterschiedliches: native API mit Live-Sync, einfacher CSV-Export oder gar nur die uralte MT940-Schnittstelle. Der Finder zeigt dir, was wirklich angeboten wird – und ob es im Plan inkludiert ist.

So funktioniert das Tool

Filter nach Anbindungs-Typ (Native API vs. CSV-Export) und ob die DATEV-Funktion bereits im Standard-Plan inkludiert ist. Pro Anbieter zeigen wir den genauen Plan, den Preis und eine kurze Beschreibung der Integration.

Wann brauchst du das?

  • Du gründest und willst die Buchhaltungs-Pipeline gleich richtig aufsetzen
  • Dein Steuerberater bittet um DATEV-Anbindung – welche Bank kann das?
  • Du willst von manuellem CSV-Upload zu Live-Sync wechseln

Häufige Fragen

Was ist DATEV-Unternehmen-Online?
Die Cloud-Plattform von DATEV, über die Mandanten und Steuerberater zusammenarbeiten. Banken mit nativer Anbindung übertragen Buchungen automatisch dorthin – kein manueller Upload nötig.
Was bringt eine native API gegenüber CSV?
Live-Sync (Buchungen erscheinen ohne Verzögerung beim Steuerberater), automatische Belegerkennung, kein manueller Upload-Schritt. CSV-Export funktioniert auch, ist aber Tagesarbeit.
Welcher Anbieter hat die beste DATEV-Integration?
Finom Standard und Qonto Smart bieten native APIs ab 15-19 €/Monat. Sparkasse und Volksbank bieten DATEV-Bankkonto-Online (eingerichtet vom Steuerberater).
Brauche ich DATEV als Freelancer?
Wenn dein Steuerberater es nutzt: ja, sonst muss er deine Buchungen manuell erfassen. Wenn du selbst buchst (Lexoffice, sevDesk): nicht zwingend, dann reicht CSV-Export.
Was kostet DATEV-Anbindung extra?
Bei den meisten genannten Konten ist sie im Plan inklusive. Bei einigen Filialbanken kostet sie 5–10 €/Monat extra. Achte auf den Hinweis „inkl." in unserer Liste.

Verwandte Tools

IBAN-Checker

IBAN-Checker

Prüfe in Sekunden, ob eine IBAN gültig ist – inkl. Bank, BIC und Land.

So funktioniert die Prüfung

Die IBAN wird per MOD-97-Verfahren (ISO 13616) auf mathematische Korrektheit geprüft. Für deutsche IBANs ermitteln wir zusätzlich Bankleitzahl, Kontonummer und – sofern in unserer Datenbank hinterlegt – Bank und BIC. Es findet keine Server-Anfrage statt; alles läuft lokal in deinem Browser.

Was ist eine IBAN – und warum sollte man sie prüfen?

Die IBAN (International Bank Account Number) ist die international standardisierte Form der Kontonummer. In Deutschland besteht sie aus 22 Zeichen: dem Ländercode DE, einer zweistelligen Prüfziffer, der achtstelligen Bankleitzahl und der zehnstelligen Kontonummer. Die Prüfziffer wird nach dem MOD-97-Verfahren (ISO 13616) berechnet – ein einziger Tippfehler führt mathematisch garantiert zu einer ungültigen IBAN. Genau das prüft dieses Tool: ob die eingegebene IBAN überhaupt existieren kann.

So funktioniert das Tool

Du gibst die IBAN ein – Leerzeichen, Bindestriche und Groß-/Kleinschreibung sind egal. Wir machen drei Checks:

  1. Längen-Check: Stimmt die Zeichenzahl mit dem ISO-Standard für das Land?
  2. MOD-97-Prüfung: Wird der gesamte IBAN-String als Zahl interpretiert (Buchstaben → 10, 11, 12 …) und durch 97 geteilt – muss der Rest 1 sein.
  3. Bank-Lookup: Bei deutschen IBANs ermitteln wir aus den 8 Stellen nach DE die Bank und – sofern bekannt – den BIC (Business Identifier Code).

Alle Berechnungen laufen lokal in deinem Browser. Es findet keinerlei Server-Anfrage statt, deine IBAN wird nirgendwo gespeichert.

Wann brauchst du das?

  • Du erhältst eine Rechnung und willst vor der Überweisung prüfen, ob die IBAN gültig ist
  • Du gibst eine IBAN telefonisch durch und willst Tippfehler ausschließen
  • Du brauchst den BIC zu einer IBAN für eine SEPA-Überweisung ins Ausland
  • Du willst herausfinden, zu welcher Bank eine fremde IBAN gehört

Häufige Fragen

Was bedeutet es, wenn die IBAN ungültig ist?
Eine ungültige IBAN bedeutet entweder einen Tippfehler oder dass die Nummer schlicht nicht existiert. Eine gültige IBAN heißt aber NICHT, dass das Konto existiert – nur, dass die Prüfziffer mathematisch korrekt ist. Banken können erst beim Überweisungs-Versuch sicher sagen, ob die IBAN aktiv ist.
Kann ich aus der IBAN den Kontoinhaber sehen?
Nein. Die IBAN enthält nur Land, Bank und Kontonummer – keinen Namen. Eine echte „IBAN-Name-Prüfung" (Verification of Payee) ist erst seit Oktober 2025 als EU-Service der Banken Pflicht und läuft über die Banken selbst, nicht über öffentliche Tools.
Wie sicher ist die Prüfung?
Die MOD-97-Prüfung erkennt 99,5 % aller einfachen Tippfehler (verdrehte Ziffern, falsche Stellen). Sie kann aber nicht erkennen, ob das Konto wirklich aktiv ist oder dem richtigen Empfänger gehört.
Funktioniert das Tool auch für ausländische IBANs?
Ja – wir unterstützen die wichtigsten europäischen Länder (AT, CH, FR, IT, ES, NL, PL und 25 weitere). Die MOD-97-Prüfung ist universell, der Bank-Lookup funktioniert nur für deutsche IBANs.
Was tun, wenn meine IBAN ungültig angezeigt wird?
Prüfe zuerst auf vertauschte Ziffern. Häufige Fehler: 6/9, 1/7, 0/O. Falls die IBAN aus einem PDF kopiert wurde, achte auf Leerzeichen oder eingefügte Sonderzeichen. Im Zweifel die Bank kontaktieren.

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