Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Dresden und ist Gründer von geschaeftskonto.io, einer Marke der LBC FInance UG. Er hat schon einige Unternehmen gegründet und Geschäftskonten eröffnet. Sein Wissen darüber teilt er auf geschaeftskonto.io.
Aktualisiert Juni 2026

Lohnbuchhaltungssoftware Vergleich 2026: Die 7 besten Programme für kleine Unternehmen

Die beste Lohnbuchhaltungssoftware für kleine Unternehmen ist Sage Payroll. Die Lohnsoftware überzeugt mit vollständiger Cloud-Nutzung, automatischen ELSTER-Meldungen und einem fairen Einstiegspreis ab rund 20 Euro pro Monat für bis zu 5 Mitarbeiter. Als zweitbeste Option gilt Lexware Office Lohn und Gehalt: Die Lohnbuchhaltungslösung eignet sich vor allem für Einzelunternehmer und Handwerksbetriebe, die Buchhaltung und Lohnabrechnung in einem Programm kombinieren wollen.

2 Konten geprüft 12.06.2026 letzte Aktualisierung Autor: Max Benz

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bunq Free ist in diesem Vergleich die stärkste Empfehlung – bewertet mit 2,7/5 Sternen. Sinnvoll für DATEV-nahe Buchhaltung. Die weiteren Plätze zeigen, welche Konten je nach Rechtsform, Buchungsvolumen und Buchhaltungsanforderung besser passen können.

Vergleichstabelle: Lohnbuchhaltungssoftware Vergleich 2026: Die 7 besten Programme für kleine Unternehmen

Alle Konten nach Gesamtbewertung sortiert. Klick auf ein Konto öffnet die Detailbewertung weiter unten.

# Bank / Konto Unsere Bewertung Grundgebühr / Monat DATEV Unterkonten Geeignet für
1
TESTSIEGER 2026
bunq
bunq Free
2,7/5
Sinnvoll für DATEV-nahe Buchhaltung
0 € Ja Freiberufler Anbieter
2
BESTE WAHL 2026
ING
ING Geschäftskonto
3,9/5
Stark für GmbH, UG und Teams
ab 0 € Ja 5 GmbH & UG Anbieter

Detaillierte Bewertungen

Stärken, Schwächen und Kerndaten zu jedem Konto auf einen Blick. Erstes Konto ist aufgeklappt.

1 bunq Free 2,7/5
Grundgebühr / Monat 0 €
Belegl. Buchung 0,13 € pro Buchung
DATEV-Schnittstelle Ja
Unterkonten
Girocard -
Debitkarte -
2 ING Geschäftskonto 3,9/5
Grundgebühr / Monat ab 0 €
Belegl. Buchung In den ersten 6 Monaten keine Transaktionskosten, danach tarifabhängig.
DATEV-Schnittstelle Ja
Unterkonten 5
Girocard -
Debitkarte VISA Business Debitkarte

So haben wir bewertet

Unser Ranking basiert auf öffentlichen Preislisten, Produktseiten, App-Bewertungen und eigener Recherche. Kein Anbieter beeinflusst die Reihenfolge.

  • Kosten vollständig erfassen

    Wir addieren Grundgebühr, Buchungsposten, Kartengebühren und Mindestgebühren – nicht nur die Werbe-Headline.

  • Rechtsform-Eignung prüfen

    Nicht jedes Konto akzeptiert GmbH, UG, GbR oder Einzelunternehmer. Wir dokumentieren das explizit.

  • 🔗
    Buchhaltungs-Integrationen

    DATEV, Lexoffice, Sevdesk: Buchungsanbindungen sind für viele Firmen ein zentrales Auswahlkriterium.

  • 👥
    Team & Unterkonten

    Für GmbHs und wachsende Teams zählen Unterkonten, Rollen und Teamkarten oft mehr als die monatliche Grundgebühr.

Lohnbuchhaltungssoftware Vergleich 2026: Die 7 besten Programme für kleine Unternehmen

In diesem Lohnbuchhaltungssoftware Vergleich haben wir 7 Programme untersucht: Sage Payroll, Lexware Office Lohn und Gehalt, DATEV Lohn und Gehalt, HeavenHR, Personio, Dataline Lohnabrechnung und Lohnfix. Bewertet wurden Funktionsumfang, Preismodell, ELSTER-Anbindung, DATEV-Kompatibilität und Eignung für verschiedene Unternehmenstypen.

Lohnbuchhaltungssoftware im Schnellvergleich 2026

Preisvergleich der 7 besten Lohnbuchhaltungssoftware 2026 für kleine Unternehmen
Einstiegspreise im Vergleich: Cloud-Lösungen starten bei 3 Euro je Mitarbeiter, Desktop-Jahreslizenzen bereits ab 99 Euro.
SoftwarePreisTypFür wen
Sage Payrollab 20 Euro/Monat (5 MA)CloudKleinbetriebe, Freelancer, GmbH
Lexware Office Lohn und Gehaltab 20,80 Euro/MonatDesktop/HybridEinzelunternehmer, Handwerk
DATEV Lohn und Gehaltab 14 Euro/MonatDesktop/CloudMit Steuerberater
HeavenHRab 99 Euro/MonatCloudWachsende Teams, HR + Lohn
Personioauf AnfrageCloudTeams ab 10 Mitarbeiter
Dataline Lohnabrechnungab 99 Euro/JahrDesktopGünstig, DATEV-kompatibel
Lohnfixab 108 Euro/JahrDesktopKleinstbetriebe, bis 25 MA

Sage Payroll: Testsieger Lohnbuchhaltungssoftware 2026

Sage Payroll ist die meistempfohlene Lohnbuchhaltungssoftware im deutschen Markt und belegt in unabhängigen Tests regelmäßig den ersten Platz. In einem Vergleich von 9 Lohnprogrammen erzielte die Lohnsoftware die Note 1,1 (sehr gut) und überzeugte durch einen unkomplizierten 3-Schritte-Abrechnungsprozess, automatische monatliche Entgeltabrechnung und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Test.

Die Lohnbuchhaltungssoftware läuft vollständig in der Cloud. Sie erfordert keine lokale Installation und aktualisiert sich automatisch bei Gesetzesänderungen, was bei Lohnprogrammen besonders wichtig ist: Mindestlöhne, Sozialversicherungsbeiträge und Steuerklassen ändern sich jährlich.

Funktionen

Sage Payroll übernimmt die gesamte Lohn- und Gehaltsabrechnung: Stammdatenverwaltung für Mitarbeiter, Berechnung von Brutto- und Nettolöhnen, automatische Lohnsteuermeldung per ELSTER und ELStAM-Abruf. DEÜV-Meldungen an die Sozialversicherungsträger werden automatisch erstellt und übertragen. Die Lohnsoftware unterstützt alle Beschäftigungsarten: Minijobs, Midi-Jobs, Teilzeit, Vollzeit und Kurzarbeitergeld ohne Zusatzmodule.

Ergänzend bietet Sage Payroll HR-Funktionen wie Personalakte, Abwesenheitsverwaltung und Auswertungen. Diese Funktionen sind bereits im Grundpaket enthalten und müssen nicht separat gebucht werden.

Preise

Sage Payroll kostet ab rund 20 Euro pro Monat für bis zu 5 Mitarbeiter. Jeder weitere Mitarbeiter wird mit etwa 3 Euro pro Monat berechnet. Eine kostenlose Testphase von 30 Tagen ist verfügbar. Das Preismodell ist damit eines der günstigsten unter den vollwertigen Cloud-Lohnlösungen für kleine Unternehmen.

Für wen geeignet?

Sage Payroll passt zu Kleinbetrieben, Freelancern mit Angestellten, GmbHs und Startups, die die Lohnabrechnung selbst übernehmen wollen. Die Lohnbuchhaltungssoftware ist auch ohne Vorkenntnisse in der Buchhaltung bedienbar und damit besonders für Gründer und kleine Teams geeignet.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Vollständige Cloud-Lösung, kein lokales Update nötig
  • ELSTER, ELStAM und DEÜV automatisch integriert
  • Günstig für kleine Teams (ab 3 Euro je Mitarbeiter)
  • Automatische Gesetzesanpassungen ohne manuelle Pflege
  • HR-Funktionen im Grundpaket

Nachteile:

  • Keine kostenlose Dauervariante
  • Buchhaltung nur über separates Sage-Modul integrierbar

Lexware Office Lohn und Gehalt: Beste Desktop-Lohnbuchhaltungssoftware

Lexware Office Lohn und Gehalt ist eine der meistgenutzten Lohnlösungen in Deutschland und besonders bei Einzelunternehmen und Handwerksbetrieben verbreitet. Die Lohnsoftware lässt sich direkt mit der Buchhaltungsfunktion von Lexware Office verbinden, was doppelte Dateneingabe entfällt und den buchhalterischen Abschluss vereinfacht.

Im Lohnbuchhaltungssoftware Vergleich von Für-Gründer.de belegt Lexware Office Lohn und Gehalt den zweiten Platz mit der Note 1,5 (gut). Besonders stark ist die Lohnbuchhaltungssoftware bei der Verbindung von Lohnabrechnung und Finanzbuchhaltung, die in einem gemeinsamen Datenraum arbeiten.

Funktionen

Lexware Office Lohn und Gehalt deckt alle Pflichtbereiche der Lohnabrechnung ab: Brutto-Netto-Abrechnung, Lohnsteuermeldung per ELSTER, DEÜV-Meldungen, ELStAM-Abruf. Buchungen werden direkt in die Finanzbuchhaltung von Lexware Office übertragen. Das Programm unterstützt Mehrfirmenverwaltung, was es auch für kleinere Steuerbüros mit wenigen Mandaten interessant macht.

Die Lohnbuchhaltungssoftware läuft primär als Desktop-Anwendung unter Windows, bietet aber über Lexware Office auch Cloud-Funktionen für den Zugriff von mehreren Arbeitsplätzen.

Preise

Lexware Office Lohn und Gehalt beginnt bei rund 20,80 Euro pro Monat, inklusive Lohnmodul. Der genaue Preis hängt vom gewählten Lexware-Paket ab. Lexware Office mit Buchhaltungs- und Lohnfunktion kostet je nach Umfang zwischen 20,80 und 40 Euro pro Monat.

Für wen geeignet?

Lexware Office Lohn und Gehalt eignet sich besonders für Einzelunternehmer und Kleinbetriebe, die Buchhaltung und Lohnabrechnung in einem System führen wollen. Handwerksbetriebe und Dienstleister, die auf einem Windows-PC arbeiten und keine reine Cloud-Lösung suchen, profitieren von der Desktop-Variante.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Buchhaltung und Lohn in einem System
  • Bewährte Lohnbuchhaltungssoftware mit langer Marktpräsenz
  • Mehrfirmenverwaltung möglich
  • Direkte Verbindung von Lohnabrechnung und Finanzbuchhaltung

Nachteile:

  • Primär Desktop-orientiert, Cloud-Funktionen begrenzt
  • Manuelle Updates bei reiner Desktop-Installation
  • Nicht so intuitiv wie Cloud-Lösungen

DATEV Lohn und Gehalt: Lohnbuchhaltungssoftware mit Steuerberater

DATEV ist das marktführende System in deutschen Steuerkanzleien. DATEV Lohn und Gehalt ist keine typische Lohnbuchhaltungssoftware für Unternehmen, sondern ein professionelles Lohnprogramm, das sich primär an Steuerberater und Wirtschaftsprüfer richtet. Unternehmen, die eng mit einem Steuerberater zusammenarbeiten, können über die DATEV-Schnittstelle Lohndaten direkt an die Kanzlei übertragen.

Funktionen

DATEV Lohn und Gehalt bietet den vollständigen Funktionsumfang professioneller Entgeltabrechnungssysteme: Automatische ELSTER-Meldungen, Bescheinigungswesen, Lohnsteuervoranmeldung, ELStAM-Abruf. Besonders stark ist die Lohnsoftware bei komplexen Lohnfällen: Kurzarbeitergeld, Pfändungsberechnungen, Baulohn, Aushilfsvergütungen und Schichtmodelle.

DATEV bietet mehrere Produktvarianten: DATEV Lohn und Gehalt compact (bis 50 Arbeitnehmer, ohne Netzwerkfähigkeit), classic (voller Funktionsumfang, Baulohn) und comfort (automatisiert, für nutzerfreundliche Bedienung). Nur die Classic- und Comfort-Versionen bieten vollständige Netzwerkfähigkeit und Mandantenfähigkeit.

Preise

DATEV-Lohnprodukte sind ab rund 14 Euro pro Monat für die Classic-Variante verfügbar. Die Compact-Variante kostet rund 205 Euro jährlich. Die Comfort-Variante kostet etwa 23,50 Euro monatlich. Für Unternehmen ohne eigene DATEV-Lizenz ist die Nutzung über den Steuerberater der übliche und kostengünstigere Weg.

Für wen geeignet?

DATEV ist die richtige Wahl, wenn ein Steuerberater die Lohnabrechnung begleitet oder prüft. Unternehmen mit komplexen Lohnstrukturen (Außendienst, Schichtmodelle, Pfändungen, Baulohn) profitieren von der Systemtiefe. Für einfache Lohnfälle und eigenständige Abrechnung ohne Steuerberater ist die Bedienbarkeit eingeschränkter als bei Sage oder Lexware.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Höchste Marktdurchdringung bei Steuerkanzleien
  • Nahtlose Übergabe der Lohndaten an den Steuerberater
  • Bewährt bei komplexen Lohnfällen (Baulohn, Kurzarbeit, Pfändung)
  • Mehrere Produktvarianten je nach Bedarf

Nachteile:

  • Für eigenständige Abrechnung ohne Steuerberater weniger intuitiv
  • Compact-Variante ohne Netzwerkfähigkeit und Bescheinigungen
  • Kosten steigen bei eigenständiger Nutzung mit Lizenzkauf

Weitere Informationen zur Verbindung von Geschäftskonto und DATEV findest du im Ratgeber zu Geschäftskonten mit DATEV-Schnittstelle.

HeavenHR: Lohnbuchhaltungssoftware und HR kombiniert

HeavenHR ist eine All-in-One-Plattform, die Personalverwaltung, Abwesenheitsmanagement, Recruiting und Lohnabrechnung in einem System vereint. Die Lohnbuchhaltungssoftware eignet sich für Unternehmen, die ihre Personalprozesse digitalisieren und gleichzeitig die Lohnabrechnung intern übernehmen wollen.

Funktionen

HeavenHR bietet Lohnabrechnung nach deutschem Recht mit automatischen ELSTER-Meldungen, digitale Personalakte für alle Mitarbeiterdaten, Urlaubsverwaltung und Onboarding-Workflows. Die Lohnfunktion deckt Minijobs, Teilzeitmodelle, variable Gehaltsbestandteile und terminierte Änderungen wie Gehaltserhöhungen automatisch ab. Mitarbeiter können jederzeit auf ihre eigenen Lohndokumente zugreifen.

Preise

HeavenHR beginnt bei rund 99 Euro pro Monat. Das HR-Modul ist als Erweiterung zu einem monatlichen Aufpreis erhältlich. Das macht HeavenHR teurer als reine Lohnprogramme, bietet dafür aber den vollständigen HR-Funktionsumfang.

Für wen geeignet?

HeavenHR passt zu wachsenden Teams mit 5 bis 50 Mitarbeitern, die neben der Lohnabrechnung auch Personalverwaltung, Abwesenheitsmanagement und Recruiting in einem System abbilden wollen. Für Unternehmen, die aktuell mit getrennten Excel-Tabellen und einzelnen Tools arbeiten, ist die Konsolidierung in HeavenHR ein echter Mehrwert.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • HR und Lohnabrechnung in einer Plattform
  • Digitale Personalakte und Abwesenheitsverwaltung inklusive
  • Automatisierte monatliche Lohnabrechnung
  • Selbstservice für Mitarbeiter (Lohnzettel-Zugriff)

Nachteile:

  • Höherer Einstiegspreis als reine Lohnsoftware
  • Für Kleinstbetriebe mit 1-2 Mitarbeitern überdimensioniert

Personio: Lohnbuchhaltungssoftware für wachsende Teams

Personio ist eine der bekanntesten HR-Softwarelösungen in Deutschland und richtet sich an Unternehmen ab etwa 10 Mitarbeitern. Die Lohnbuchhaltungsfunktion ist Teil der umfassenderen Personalverwaltungsplattform und deckt die gesamte Lohnabrechnung aus den hinterlegten Personaldaten ab.

Funktionen

Personio bietet Lohnabrechnung mit direkter Anbindung an die Mitarbeiterdaten: Änderungen in Arbeitsstunden, Gehalt oder Abwesenheiten fließen automatisch in die nächste Abrechnung ein. ELSTER-Anbindung und Bescheinigungswesen sind integriert. Die Lohnsoftware unterstützt auch die vorbereitende Lohnabrechnung für den Steuerberater.

Preise

Personio bietet individuelle Preisgestaltung auf Anfrage. Das Preismodell richtet sich nach Mitarbeiterzahl und gewählten Modulen. Für konkrete Zahlen empfiehlt sich eine direkte Anfrage beim Anbieter.

Für wen geeignet?

Personio eignet sich für Unternehmen ab 10 Mitarbeitern, die eine vollständige HR-Plattform mit integrierter Lohnabrechnung suchen. Kleinstbetriebe mit 1 bis 5 Mitarbeitern sind mit Sage Payroll oder Lohnfix besser und günstiger bedient.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Nahtlose Integration von HR-Daten und Lohnabrechnung
  • Starke Reporting-Funktionen
  • Bewährt bei mittelgroßen Unternehmen
  • Vorbereitende Lohnabrechnung für Steuerberater

Nachteile:

  • Kein transparentes öffentliches Preismodell
  • Für sehr kleine Teams zu komplex und kostenintensiv

Dataline Lohnabrechnung: Günstige Lohnbuchhaltungssoftware mit DATEV

Dataline ist eine der günstigsten vollwertigen Lohnabrechnungssoftwarelösungen auf dem deutschen Markt. Das Programm läuft als Desktop-Anwendung und ist DATEV-kompatibel, was den Datenaustausch mit Steuerberatern erleichtert. Im Vergleich von Für-Gründer.de belegt Dataline den dritten Platz mit der Note 2,0 (gut).

Funktionen

Dataline Lohnabrechnung deckt alle Meldepflichten ab: ELSTER, ELStAM, DEÜV, Bescheinigungswesen, Brutto-Netto-Abrechnung. DATEV-Import und -Export sind integriert, was die Lohnbuchhaltungssoftware besonders für Unternehmen interessant macht, die ihre Buchhaltung über einen DATEV-Steuerberater abwickeln. Dataline und Lexware sind die einzigen Nicht-DATEV-Programme im Vergleich mit vollständiger DATEV-Kompatibilität.

Preise

Dataline beginnt bei rund 99 Euro pro Jahr für kleine Betriebe. Je nach Mitarbeiterzahl und Funktionsumfang steigt der Preis auf bis zu 1.499 Euro jährlich. Das macht die Lohnsoftware zur günstigsten vollwertigen Option für Betriebe, die eine Desktop-Lösung mit DATEV-Anbindung suchen.

Für wen geeignet?

Dataline eignet sich für kostenorientierte Kleinbetriebe, die eine vollwertige Desktop-Lohnbuchhaltungssoftware mit DATEV-Schnittstelle suchen. Das Programm ist auch für Steuerkanzleien mit wenigen Mandaten interessant.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Günstigster Einstiegspreis unter den Desktop-Lohnprogrammen
  • DATEV-kompatibel (Import und Export)
  • Vollständige gesetzliche Meldepflichten abgedeckt

Nachteile:

  • Veraltete Benutzeroberfläche
  • Keine Cloud-Lösung, manuelle Updates nötig
  • Weniger intuitiv als Sage oder Lexware

Lohnfix: Einfachste Lohnbuchhaltungssoftware für Kleinstbetriebe

Auf maximale Einfachheit ausgelegt, richtet sich diese Lohnbuchhaltungssoftware an Kleinstbetriebe mit bis zu 25 Mitarbeitern. Windows-only, keine Buchhaltungsvorkenntnisse nötig.

Funktionen

Monatliche Lohn- und Gehaltsabrechnungen, ELSTER-Übermittlung und alle Pflichtdokumente (Lohnsteueranmeldung, DEÜV-Meldungen an Sozialversicherungsträger, Arbeitsbescheinigungen) sind mit wenigen Klicks erstellt. Die Bedienoberfläche ist bewusst auf die Kernfunktionen der Lohnabrechnung reduziert, was den Einstieg ohne Fachkenntnisse erleichtert.

Preise

Die Jahreslizenz liegt zwischen 108 und 388 Euro, abhängig von der Mitarbeiterzahl. Das ist günstiger als monatliche Cloud-Abos bei vergleichbarem Funktionsumfang. Für bis zu 25 Mitarbeiter gibt es im Vergleich keine günstigere vollwertige Lohnbuchhaltungssoftware.

Für wen geeignet?

Richtig ist diese Lohnsoftware für Kleinstbetriebe, die eine unkomplizierte Windows-Lösung ohne DATEV-Schnittstelle oder Cloud-Zugang suchen. Wer HR-Funktionen oder DATEV-Kompatibilität braucht, wählt besser Dataline oder Sage Payroll.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Günstigste Lohnbuchhaltungssoftware im Vergleich (ab 108 Euro/Jahr)
  • Sehr einfache Bedienung ohne Buchhaltungskenntnisse
  • Jahreslizenz statt Abo

Nachteile:

  • Nur Windows, kein Cloud-Zugang
  • Keine DATEV-Schnittstelle
  • Eingeschränkte HR-Funktionen

Worauf achten beim Lohnbuchhaltungssoftware Vergleich?

3 wichtigste Auswahlkriterien für Lohnbuchhaltungssoftware: ELSTER, DATEV-Schnittstelle, Cloud vs. Desktop
Diese drei Faktoren entscheiden maßgeblich, welche Lohnbuchhaltungssoftware am besten zum Unternehmen passt.

Nicht jede Lohnbuchhaltungssoftware passt zu jedem Unternehmen. Diese sechs Kriterien sind entscheidend für die richtige Wahl:

ELSTER- und ELStAM-Anbindung

ELSTER ist die offizielle Plattform des Bundeszentralamts für Steuern für die elektronische Übermittlung von Steuerdaten. In Deutschland sind alle Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, Lohnsteuermeldungen und Lohnsteueranmeldungen elektronisch per ELSTER zu übertragen. Dazu gehört auch der automatische Abruf der elektronischen Lohnsteuerkarte (ELStAM).

Jede seriöse Lohnbuchhaltungssoftware muss ELSTER-Meldungen direkt übertragen können. Alle 7 Programme in diesem Vergleich erfüllen diese Anforderung. Prüfe beim Kauf dennoch explizit, ob ELSTER ohne Zusatzkosten oder Zusatzmodul enthalten ist.

DATEV-Schnittstelle

Wer mit einem Steuerberater zusammenarbeitet, profitiert von einer DATEV-Schnittstelle. Sie erlaubt den direkten Datenaustausch zwischen Unternehmen und Steuerberatungskanzlei. Dataline und Lexware und DATEV selbst sind im Vergleich besonders stark in der DATEV-Kompatibilität. Sage Payroll bietet DATEV-Export als Option.

Auch viele Geschäftskonten bieten heute eine DATEV-Schnittstelle, über die Kontobewegungen direkt in DATEV eingelesen werden können. Eine Übersicht dazu: Geschäftskonto mit DATEV-Schnittstelle.

Cloud vs. Desktop

Cloud-Lohnbuchhaltungssoftware wie Sage Payroll aktualisiert sich automatisch bei Gesetzesänderungen, ist von jedem Gerät erreichbar und erfordert keine lokale Installation. Bei Mindestlohnerhöhungen, Sozialversicherungsänderungen oder neuen Steuertabellen passt sich die Lohnsoftware ohne manuellen Eingriff an.

Desktop-Lösungen wie Lexware Office Lohn und Gehalt, Dataline und Lohnfix laufen ohne Internetverbindung und bieten mehr lokale Datenkontrolle. Für die meisten Kleinbetriebe ist heute eine Cloud-Lohnbuchhaltungssoftware die praktischere Wahl.

Anzahl der Mitarbeiter

Viele Lohnprogramme skalieren den Preis nach Mitarbeiterzahl. Für 1 bis 5 Mitarbeiter sind Sage Payroll und Lohnfix besonders günstig. Ab 10 Mitarbeitern lohnt sich der Vergleich zwischen HeavenHR und Personio, wenn HR-Funktionen ebenfalls gebraucht werden.

Branche und Sonderfälle

Handwerksbetriebe, Gastronomie oder Unternehmen mit Schichtmodellen haben besondere Anforderungen: Mehrarbeit, Fahrtkostenzuschüsse, Vermögenswirksame Leistungen, Kurzarbeitergeld oder Pfändungen. Sage Payroll und DATEV Lohn und Gehalt decken diese Sonderfälle am vollständigsten ab. Für Baulohnabrechnung ist DATEV die Standardlösung.

DSGVO und Datensicherheit

Lohndaten sind besonders schützenswerte Personendaten nach DSGVO. Prüfe, ob die Lohnbuchhaltungssoftware DSGVO-konform ist und Daten auf Servern in Deutschland oder der EU speichert. Alle Programme in diesem Vergleich erfüllen diese Anforderung. Cloud-Anbieter sollten den Datenspeicherort und ihre Zertifizierungen explizit ausweisen.

Welche Lohnbuchhaltungssoftware passt zu welchem Unternehmen?

Lohnbuchhaltungssoftware Empfehlungen nach Unternehmenstyp 2026
Je nach Unternehmenstyp und Anforderungen fällt die Empfehlung unterschiedlich aus.

Einzelunternehmer und Freelancer

Selbstständige mit einem oder zwei Angestellten kommen mit Sage Payroll oder Lohnfix gut aus. Sage Payroll bietet den vollen Funktionsumfang der Cloud-Lohnabrechnung zu einem überschaubaren Preis. Lohnfix ist noch günstiger, aber auf Windows beschränkt. Zum passenden Geschäftskonto für Freiberufler: Geschäftskonto für Freiberufler.

Kleingewerbe und GbR

Für ein Kleingewerbe oder eine GbR mit bis zu 10 Mitarbeitern eignen sich Sage Payroll und Lexware Office Lohn und Gehalt. Wer Buchhaltung und Lohnabrechnung in einem System führen will, greift zu Lexware Office und Lohn & Gehalt. Mehr zum passenden Konto: Geschäftskonto für Kleingewerbe.

GmbH und UG

GmbHs und UGs haben oft komplexere Lohnstrukturen: Gesellschafter-Geschäftsführergehälter, betriebliche Altersvorsorge, variabler Bonus. Sage Payroll, DATEV Lohn und Gehalt und HeavenHR sind hier am stärksten aufgestellt. Mehr zum Konto für GmbH und UG: Geschäftskonto für GmbH und UG.

Handwerksbetriebe

Handwerksbetriebe arbeiten häufig mit Stundenlöhnen, Fahrtkostenerstattungen und Baustellenpauschalen. Lexware Office Lohn und Gehalt ist hier besonders verbreitet, weil es Desktop-basiert ist und mit der Lexware-Buchhaltung kombiniert werden kann. Dataline Lohnabrechnung ist eine günstige Alternative mit DATEV-Anbindung für Betriebe, die mit einem DATEV-Steuerberater zusammenarbeiten.

Kostenlose Lohnbuchhaltungssoftware: Gibt es das wirklich?

Dauerhaft kostenlose Vollversionen für die professionelle Lohnabrechnung in Deutschland gibt es nicht. Der Gesetzgeber ändert laufend Meldepflichten, Mindestlöhne (Stand 2025: 12,82 Euro pro Stunde) und Steuersätze. Lohnbuchhaltungssoftware-Anbieter finanzieren diese kontinuierlichen Updates über Lizenz- oder Abogebühren.

Es gibt aber drei Optionen, die günstig oder kostenlos nutzbar sind:

  • edlohn: Webbasierte Lohnbuchhaltungssoftware, für kleine Betriebe in bestimmten Tarifsegmenten kostenlos nutzbar. ELSTER-Anbindung integriert. Für sehr einfache Lohnfälle ohne komplexe Sonderfälle geeignet.
  • Perfect Lohn und Gehalt: Günstige Einstiegsvariante ab 19,90 Euro pro Monat, deckt Grundfunktionen der Lohnabrechnung ab.
  • Testversionen: Sage Payroll, Lexware und Dataline bieten kostenlose Testphasen von 30 bis 60 Tagen. Das ist der beste Einstieg, um zu prüfen, welche Lohnsoftware zur eigenen Arbeitsweise passt, bevor man sich für ein Abo entscheidet.

Lohnabrechnung selbst machen oder Steuerberater beauftragen?

Die meisten kleinen Unternehmen können die Lohnabrechnung mit einer guten Lohnbuchhaltungssoftware selbst übernehmen. Der Zeitaufwand liegt bei 1 bis 2 Stunden pro Monat für bis zu 10 Mitarbeiter.

Selbst abrechnen lohnt sich, wenn:

  • Du bis zu 10 Mitarbeiter hast
  • Die Lohnfälle unkompliziert sind: feste Gehälter, keine Pfändungen, keine Kurzarbeit
  • Du bereit bist, 1 bis 2 Stunden pro Monat für die Lohnabrechnung aufzuwenden
  • Du mit einer guten Lohnbuchhaltungssoftware wie Sage Payroll oder Lexware Office arbeitest

Einen Steuerberater beauftragen ist sinnvoller, wenn:

  • Du komplexe Lohnfälle hast: Kurzarbeitergeld, Pfändungen, betriebliche Altersvorsorge, Baulohn, Entsendungen
  • Dein Team stark wächst und die Abrechnungszeit spürbar steigt
  • Du bereits einen Steuerberater für Jahresabschluss und Steuern beauftragst und Synergien nutzen möchtest
  • Die Fehlerkosten bei einer Falschabrechnung das Steuerberaterhonorar übersteigen würden

Eine Lohnbuchhaltungssoftware schließt die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater nicht aus. Viele Unternehmen nutzen DATEV-kompatible Lohnsoftware, um Daten schnell an die Kanzlei zu übergeben. Mehr zur Buchhaltung: Buchhaltung für Unternehmer.

Häufige Fragen zur Lohnbuchhaltungssoftware

Was kostet Lohnbuchhaltungssoftware?

Ab rund 3 Euro pro Mitarbeiter und Monat beginnt die Kalkulation für Cloud-Lösungen. Sage Payroll etwa liegt bei 20 Euro monatlich für bis zu 5 Mitarbeiter; Lohnfix bietet seine Jahreslizenz bereits ab 108 Euro. Dauerhaft kostenlose Vollversionen gibt es nicht: Gesetzesänderungen bei Mindestlöhnen und Steuertabellen erfordern laufende Updates, die die Anbieter über Lizenzgebühren finanzieren.

Welche Lohnbuchhaltungssoftware ist die beste für kleine Unternehmen?

Testsieger ist Sage Payroll. Mit Note 1,1 in einem unabhängigen Vergleich von 9 Lohnprogrammen überzeugte die Cloud-Lohnsoftware durch automatische Entgeltabrechnung, vollständige ELSTER-Anbindung und bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Desktop-Fans und wer Buchhaltung mit Lohnabrechnung kombinieren möchte, wählt Lexware Office Lohn und Gehalt.

Muss ich ELSTER für die Lohnabrechnung nutzen?

Ja. Für alle deutschen Arbeitgeber ist ELSTER gesetzlich verpflichtend. Lohnsteuermeldungen, Lohnsteueranmeldungen und der ELStAM-Abruf laufen elektronisch über die Plattform; DEÜV-Meldungen an die Sozialversicherungsträger sind ebenfalls Pflicht. Alle seriösen Lohnbuchhaltungssoftware-Lösungen enthalten die ELSTER-Anbindung ohne Aufpreis.

Was ist der Unterschied zwischen Lohnbuchhaltungssoftware und DATEV?

Kurz gesagt: DATEV richtet sich an Steuerberater, Lohnbuchhaltungssoftware an Unternehmen. Als Genossenschaft entwickelt DATEV Systeme primär für Kanzleien. Wer mit einem Steuerberater zusammenarbeitet, überträgt Lohndaten bequem per DATEV-Schnittstelle. Programme wie Sage Payroll oder Lexware sind dagegen für die eigenständige Abrechnung im Unternehmen gebaut. Mehr dazu: Was ist DATEV?.

Kann ich Lohnbuchhaltungssoftware kostenlos testen?

Ja. Die meisten Anbieter gewähren kostenlose Testphasen von 30 bis 60 Tagen, darunter Sage Payroll, Lexware und Dataline. Nutze die Testphase mit echten Mitarbeiterdaten: nur so zeigt sich, ob der Abrechnungsworkflow zur eigenen Arbeitsweise passt.

Fazit: Die beste Lohnbuchhaltungssoftware für kleine Unternehmen 2026

Sage Payroll ist unser Testsieger im Lohnbuchhaltungssoftware Vergleich 2026. Die Cloud-Lohnsoftware vereint vollständige Meldepflichten (ELSTER, ELStAM, DEÜV), einfache Bedienung und fairen Preis ab 3 Euro je Mitarbeiter in einem Paket, das auch ohne Buchhaltungsvorkenntnisse nutzbar ist.

Wer Desktop-Software und eine direkte Buchhaltungsanbindung schätzt, ist mit Lexware Office Lohn und Gehalt gut beraten. Kleinstbetriebe mit einfachen Lohnfällen und einem Windows-PC kommen mit Lohnfix zur günstigsten Jahreslizenz im Vergleich ans Ziel. Wer mit einem Steuerberater zusammenarbeitet, profitiert von der DATEV-Schnittstelle bei Dataline oder dem DATEV-eigenen Lohnprogramm.

Die richtige Lohnbuchhaltungssoftware hängt vom Unternehmenstyp, der Mitarbeiterzahl, der Branche und der Zusammenarbeit mit einem Steuerberater ab. Mit dem Schnellvergleich und den Anbieter-Profilen oben findest du die passende Lohnsoftware für dein Unternehmen.

Tipp: Prüfe bei der Wahl deines Geschäftskontos, ob es eine DATEV-Schnittstelle bietet. Das erleichtert die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater erheblich. Eine Übersicht geeigneter Konten: Geschäftskonto mit DATEV-Schnittstelle.

Häufige Fragen

Welches Geschäftskonto passt am besten zu GmbH oder UG?

Für GmbH und UG sind DATEV-Schnittstelle, Unterkonto-Funktion und Nutzerrollen besonders wichtig. In diesem Vergleich ist bunq Free die stärkste Empfehlung für diesen Bedarf.

Wichtig: Nicht alle Neobanken akzeptieren Kapitalgesellschaften. Vor der Eröffnung sollte das direkt beim Anbieter geprüft werden.

Was kostet ein Geschäftskonto für eine GmbH im Durchschnitt?

Die monatliche Grundgebühr liegt je nach Anbieter zwischen 0 € (Neugründungs-Aktionen) und 30–50 € für vollwertige Firmenkonten mit DATEV und Teamzugängen. Hinzu kommen Buchungsposten, Karten und Zusatznutzer.

Braucht eine GmbH zwingend ein separates Geschäftskonto?

Ja. Die GmbH ist eine eigenständige juristische Person. Das Stammkapital muss bei Gründung auf ein Firmenkonto eingezahlt werden, und die Buchhaltung erfordert eine klare Trennung von Privat- und Geschäftsfinanzen. Private Konten dürfen für Kapitalgesellschaften von den meisten Banken nicht genutzt werden.

Ist eine DATEV-Schnittstelle wirklich wichtig?

Wenn der Steuerberater oder die Buchhaltungssoftware DATEV nutzt, spart eine native Anbindung erheblich Zeit beim monatlichen Buchungsexport. Ohne diese Funktion müssen Umsätze manuell exportiert und konvertiert werden – ab einem gewissen Buchungsvolumen ein echtes Auswahlkriterium.

Wie aktuell sind die Angaben in diesem Vergleich?

Dieser Vergleich wurde zuletzt am 12.06.2026 aktualisiert. Preise und Konditionen können sich ändern – wir empfehlen, die aktuellen Konditionen vor Kontoeröffnung direkt beim Anbieter zu prüfen.