bestes Konto: Enterprise suite
Stand der Preise und Konditionen: 08.10.2026, laut der Wallester-Preisübersicht für Business-Konten und dem Funktionsvergleich der vier Tarife. Wallester ändert Preise und Leistungen regelmäßig, die Tabellen unten zeigen den Stand, mit dem wir geprüft haben.
- siehe Testbericht
- Für GmbH, UG und Selbstständige
- Keine Bank, keine Einlagensicherung
- siehe Testbericht
- Für GmbH, UG und Selbstständige
- Keine Bank, keine Einlagensicherung
- siehe Testbericht
- Für GmbH, UG und Selbstständige
- Keine Bank, keine Einlagensicherung
Wer steckt hinter Wallester?
Wallester ist ein FinTech-Unternehmen mit Sitz in Estland, das sich auf Firmenkarten und Business-IBAN-Konten spezialisiert hat. Statt über eine klassische Bank-Infrastruktur zu laufen, baut Wallester direkt auf einer eigenen Visa-Kartenplattform auf: Unternehmen können darüber in Minuten virtuelle und physische Visa-Firmenkarten mit eigenem Branding ausgeben, Ausgabenlimits je Karte setzen und Teamausgaben in einem zentralen Dashboard verfolgen.
Rechtlich ist Wallester kein Kreditinstitut, sondern ein E-Geld-Institut, lizenziert und beaufsichtigt durch die estnische Finanzaufsichtsbehörde Finantsinspektsioon. Für die Sicherheit der Zahlungsinfrastruktur ist Wallester zudem nach PCI DSS Level 1 zertifiziert, dem höchsten Sicherheitsstandard der Kartenbranche, und als Visa Principal Member direkt an das Visa-Netzwerk angebunden statt nur als Wiederverkäufer einer fremden Kartenlizenz aufzutreten. Die Business-Lösung, offiziell Wallester Business genannt, richtet sich laut Anbieterangaben an Unternehmen jeder Größe, vom Einzelunternehmer bis zum internationalen Konzern, und wird im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), im Vereinigten Königreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Singapur, den USA und Kanada angeboten.
Wallester Free, Premium, Platinum und Enterprise-Suite im Vergleich
Anders als bei klassischen deutschen Geschäftskonten unterscheiden sich die vier Wallester-Tarife nicht primär über Unterkonten oder SEPA-Freikontingente, sondern über das inkludierte Kontingent an virtuellen Karten. Alle vier Tarife teilen sich denselben Funktionskern: Mehrwährungskonten, unbegrenzte Nutzer und Unterkonten, Ausgabenlimits pro Karte, Rollen und Genehmigungen sowie eine Buchhaltungsintegration zu Xero und QuickBooks.
| Anbieter und Note | Grundgebühr | Buchungen | GmbH/UG | DATEV | Zum Anbieter |
|---|---|---|---|---|---|
| 0 € | siehe Testbericht | Ja | Nein | Zum Konto* | |
| 199 € | siehe Testbericht | Ja | Nein | Zum Konto* | |
| 999 € | siehe Testbericht | Ja | Nein | Zum Konto* | |
| k. A. | siehe Testbericht | Ja | Nein | Zum Konto* |
* Partnerlink. Ohne Stern: Direktlink ohne Provision. Konditionen laut Anbieter, zuletzt geprüft am 18.10.2026.
Kein Konto erfüllt diesen Filter.
| Geschäftskonto | Grundgebühr | Virtuelle Karten inklusive | Zusätzliche virtuelle Karte | Physische Karte | Persönlicher Kundenbetreuer | Detaillierte Analysen | DATEV-Schnittstelle | Einlagensicherung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Wallester Free | 0 €/Monat | 300 | 0,35 €/Monat | 5 € Standardversand, 20 € Express | nein | nein | nein | kein Einlagenschutz (Safeguarding) |
| Wallester Premium | 199 €/Monat | 3.000 | 0,35 €/Monat | 5 € Standardversand, 20 € Express | nein | ja | nein | kein Einlagenschutz (Safeguarding) |
| Wallester Platinum | 999 €/Monat | 18.000 | 0,35 €/Monat | 5 € Standardversand, 20 € Express | ja | ja | nein | kein Einlagenschutz (Safeguarding) |
| Wallester Enterprise-Suite | individuell | individuell | individuell | individuell | ja (bevorzugter Support) | ja | nein | kein Einlagenschutz (Safeguarding) |
Wallester Free: der kostenlose Einstieg
Wallester Free kostet dauerhaft 0 € im Monat und liefert bereits im kostenlosen Tarif 300 virtuelle Visa-Karten mit, inklusive unbegrenzter physischer Kartenausgabe, unbegrenzter Mitarbeiterzugänge und Buchhaltungs-Integration zu Xero und QuickBooks. Jede weitere virtuelle Karte über das Freikontingent hinaus kostet 0,35 € im Monat, physische Karten werden mit 5 € Standardversand beziehungsweise 20 € Expressversand berechnet. Eine Grundgebühr oder ein Mindestguthaben sind nicht vorgesehen, das Konto arbeitet prepaid-basiert.
Freiberufler, Selbstständige und kleine Teams, die vor allem virtuelle Karten für Online-Ausgaben oder Mitarbeiterkarten brauchen und ohne laufende Grundgebühr starten wollen, finden hier den günstigsten Einstieg.
- Vorteile: keine Grundgebühr, 300 virtuelle Karten inklusive, unbegrenzte Nutzer und physische Karten, Kontoeröffnung ohne SCHUFA-Prüfung.
- Nachteile: keine DATEV-Schnittstelle, keine deutsche IBAN, kein persönlicher Kundenbetreuer, keine detaillierten Analysefunktionen.
Wallester Premium: mehr Kartenvolumen für wachsende Teams
Für 199 € im Monat liefert Wallester Premium 3.000 virtuelle Karten, zehnmal mehr als im Free-Tarif. Rechnerisch entspricht das rund 0,066 € pro Karte und Monat, sobald das volle Kontingent genutzt wird. Premium ergänzt gegenüber Free detaillierte Analysen zu Kartenausgaben, der Funktionskern (Mehrwährungskonten, Buchhaltungsintegration, Ausgabenlimits) bleibt identisch.
Teams, die regelmäßig mehr als ein paar Hundert virtuelle Karten ausgeben, etwa für Mitarbeiter, Projekte oder Kampagnen, sparen mit Premium gegenüber Einzelkarten zum Zusatzpreis von 0,35 € deutlich.
- Vorteile: 3.000 virtuelle Karten inklusive, detaillierte Ausgabenanalysen, gleicher Funktionskern wie Free plus Analysefunktionen.
- Nachteile: 199 € Grundgebühr fällt unabhängig vom tatsächlichen Kartenbedarf an, kein persönlicher Kundenbetreuer, keine DATEV-Schnittstelle.
Wallester Platinum: für große Teams mit hohem Kartenbedarf
Mit 18.000 virtuellen Karten für 999 € im Monat skaliert Wallester Platinum am stärksten und bringt zusätzlich einen persönlichen Kundenbetreuer sowie Unterstützung beim Onboarding mit. Der Kartenpreis sinkt dadurch auf rund 0,056 € pro Karte und Monat bei voller Nutzung des Kontingents, der niedrigste Wert aller vier Tarife.
Größere Unternehmen mit vielen Mitarbeiterkarten, etwa in Flottenmanagement, Media-Buying oder internationalem Vertrieb, profitieren vom hohen Kartenvolumen und dem persönlichen Ansprechpartner beim Onboarding.
- Vorteile: 18.000 virtuelle Karten inklusive, persönlicher Kundenbetreuer, Unterstützung beim Onboarding, niedrigster Kartenpreis der Standardtarife.
- Nachteile: mit 999 € im Monat nur für Unternehmen mit entsprechendem Kartenvolumen wirtschaftlich, weiterhin keine DATEV-Schnittstelle.
Wallester Enterprise-Suite: individuelle Konditionen
Die Enterprise-Suite baut auf dem Platinum-Funktionsumfang auf, wird aber individuell bepreist und verhandelt. Wallester wirbt hier mit kundenspezifischen Verträgen, besseren Raten bei entsprechendem Volumen und bevorzugtem Support. Konkrete Preise oder Mindestvolumen veröffentlicht Wallester für diesen Tarif nicht, Interessenten müssen den Vertrieb kontaktieren.
Konzerne und Unternehmen mit sehr hohem, planbarem Kartenvolumen, die bessere Konditionen als im Platinum-Tarif aushandeln wollen, sind die Zielgruppe für die Enterprise-Suite.
- Vorteile: alle Funktionen des Platinum-Tarifs, verhandelbare Konditionen bei hohem Volumen, bevorzugter Support.
- Nachteile: keine öffentlichen Preise, Entscheidung erfordert ein individuelles Vertriebsgespräch.
Passt Wallester nicht zu deinem Profil, zeigt die Übersicht der Wallester-Alternativen andere Anbieter.
Vorteile des Wallester Geschäftskontos
- Free-Tarif dauerhaft kostenlos, inklusive 300 virtueller Karten ohne Grundgebühr.
- Unbegrenzte Nutzer und Unterkonten in allen vier Tarifen, ohne Aufpreis.
- Kontoeröffnung ohne SCHUFA-Prüfung, das Konto arbeitet prepaid-basiert.
- PCI DSS Level 1 zertifiziert und Visa Principal Member, statt nur Wiederverkäufer einer fremden Kartenlizenz.
- Mehrwährungskonten in zehn Währungen (EUR, USD, SEK, NOK, CZK, HUF, RON, GBP, PLN, DKK).
- Support per Telefon, E-Mail und Live-Chat rund um die Uhr (24/7).
Nachteile des Wallester Geschäftskontos
Bei aller Stärke im Kartenvolumen hat Wallester für deutsche Unternehmen einige spürbare Lücken, die vor der Kontoeröffnung bekannt sein sollten.
- Keine DATEV-Schnittstelle: Die Buchhaltungsintegration beschränkt sich auf Xero und QuickBooks, eine direkte DATEV-Anbindung bietet Wallester in keinem Tarif an.
- Keine deutsche IBAN: Wallester-Konten laufen über eine EU-IBAN, nicht über eine deutsche Kontonummer. Das kann bei einzelnen Zahlungspartnern, Lastschrifteinzügen oder Behördenkontakten zu Rückfragen führen.
- Kein klassischer Einlagenschutz: Als E-Geld-Institut unterliegt Wallester nicht der gesetzlichen Einlagensicherung einer Bank. Kundengelder werden stattdessen über Safeguarding getrennt von den Unternehmensgeldern verwahrt.
- Keine Bargeldeinzahlung: Bargeld lässt sich bei Wallester nicht einzahlen, Bargeldabhebungen kosten in Europa 2 % (mindestens 2 €), international 2 € zuzüglich 2 %.
- Kein Dispokredit oder Kontokorrentkredit: Das Konto ist prepaid-basiert, eine SCHUFA-Prüfung findet deshalb nicht statt, dafür gibt es auch keinen Überziehungsrahmen.
- Keine Filiale: Jede Beratung läuft über Telefon, E-Mail oder Live-Chat, ein persönlicher Kundenbetreuer ist erst ab Platinum oder in der Enterprise-Suite enthalten.
Für welche Unternehmensformen eignet sich Wallester?
Wallester Business richtet sich laut Anbieterangaben an Unternehmen jeder Größe und Rechtsform, vom Einzelunternehmer bis zum internationalen Konzern. Für die Kontoeröffnung in Deutschland akzeptiert Wallester unter anderem diese Rechtsformen: Freiberufler und Selbstständige, Einzelunternehmen und eingetragene Kaufleute (e.K.), Gewerbetreibende, UG (haftungsbeschränkt) und GmbH auch in Gründung, GmbH & Co. KG, OHG und KG sowie GbR und Vereine.
Für die endgültige Entscheidung über die Kontoeröffnung prüft Wallester jeden Antrag individuell anhand der Unternehmensnachweise und des Geschäftssitzes. Wer eine verbindliche Zusage für die eigene Rechtsform braucht, sollte das vor der Antragstellung direkt mit dem Wallester-Vertrieb klären.
| Situation | Bestes Konto laut Note | Grundgebühr | Zum Anbieter |
|---|---|---|---|
| Freiberufler, kostenlos | 0 € | Zu FYRST* | |
| GmbH / UG | 54,90 € | Zu Commerzbank* | |
| GmbH / UG, kostenlos | 0 € | Zu FYRST* | |
| Mit Bargeld-Einzahlung | 54,90 € | Zu Commerzbank* | |
| Mit DATEV | 54,90 € | Zu Commerzbank* |
Wie eröffne ich ein Wallester Geschäftskonto?
Die Kontoeröffnung bei Wallester läuft vollständig online und dauert laut Anbieterangaben typischerweise rund 24 Stunden, sobald alle Unterlagen vorliegen. Eine Filiale oder ein persönlicher Termin sind nicht nötig. Einen allgemeinen Überblick über den Ablauf bei verschiedenen Anbietern gibt unsere Anleitung zum Geschäftskonto eröffnen.
- Kostenloses Benutzerkonto auf wallester.com registrieren und den gewünschten Tarif wählen.
- Unternehmens- und Kontaktdaten angeben und die Identität der antragstellenden Person online prüfen lassen.
- Unternehmensnachweise entsprechend der Rechtsform hochladen, etwa Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug oder Steuernummer.
- Nach erfolgreicher Prüfung sofort virtuelle Karten ausgeben und das Konto nutzen; physische Karten folgen per Post.
Welche Voraussetzungen gibt es für das Wallester Geschäftskonto?
Die Voraussetzungen für das Wallester Geschäftskonto sind ein gültiger Identitätsnachweis der antragstellenden Person, Unternehmensnachweise entsprechend deiner Rechtsform sowie ein Geschäftssitz, der den Anbieterbedingungen entspricht. Eine SCHUFA-Prüfung oder ein Kontokorrentrahmen sind bei Wallester nicht vorgesehen, das Konto ist durchgehend prepaid-basiert.
Was kostet Wallester im Jahr für dein Unternehmen?
Ob sich Free, Premium oder Platinum lohnt, hängt fast ausschließlich davon ab, wie viele virtuelle Karten dein Unternehmen im Monat tatsächlich braucht. Die drei Rechenbeispiele unten nutzen die Grundgebühren und Kartenkontingente aus der Tabelle oben sowie den Zusatzpreis von 0,35 € je weiterer virtueller Karte.
| Profil | Aktive virtuelle Karten | Wallester Free | Wallester Premium | Wallester Platinum |
|---|---|---|---|---|
| Freelancer mit wenigen Karten | 10 | 0 € im Jahr (Freikontingent reicht) | 2.388 € im Jahr (nur Grundgebühr) | 11.988 € im Jahr (nur Grundgebühr) |
| Kleines Team | 500 | 840 € im Jahr (200 Karten über dem Freikontingent von 300 × 0,35 € × 12 Monate) | 2.388 € im Jahr (Freikontingent von 3.000 reicht) | 11.988 € im Jahr (nur Grundgebühr) |
| Großes Team | 10.000 | 40.740 € im Jahr (9.700 Karten über dem Freikontingent × 0,35 € × 12 Monate) | 31.788 € im Jahr (Grundgebühr + 7.000 Karten über dem Freikontingent × 0,35 € × 12 Monate) | 11.988 € im Jahr (Freikontingent von 18.000 reicht deutlich) |
Bei sehr geringem Kartenbedarf bleibt Free unschlagbar günstig, weil keine Grundgebühr anfällt. Sobald ein Unternehmen dauerhaft mehr als rund 870 aktive virtuelle Karten braucht, gleicht sich der Vorteil gegenüber Premium an, weil die Grundgebühr von 199 € günstiger wird als die Summe der Einzelkartengebühren. Bei sehr hohem Kartenvolumen ab mehreren Tausend aktiven Karten ist Platinum trotz der höheren Grundgebühr von 999 € oft die günstigste Option, weil das Kontingent von 18.000 Karten kaum ausgeschöpft wird. Wer DATEV anbinden oder Bargeld einzahlen will, scheidet bei Wallester unabhängig vom Tarif aus, weil keiner der vier Tarife das unterstützt.
Buchhaltung und Integrationen bei Wallester
Wallester synchronisiert Transaktionen, Belege und Kontoauszüge direkt mit Xero und QuickBooks sowie über eine offene REST-API mit weiteren Buchhaltungs- und CRM-Systemen. Eine direkte DATEV-Schnittstelle bietet Wallester in keinem der vier Tarife an. Unternehmen, die mit einem deutschen Steuerbüro arbeiten, das auf DATEV setzt, müssen Kontoauszüge und Belege deshalb manuell exportieren oder über einen Umweg wie einen DATEV-kompatiblen Zwischenservice einspielen; wie eine native Anbindung aussieht, erklären wir in unserem Artikel zur DATEV-Schnittstelle beim Geschäftskonto. Einen Überblick über Anbieter mit eingebauter Buchhaltungsfunktion liefert unsere Übersicht der Geschäftskonten mit nativer Buchhaltungs-Integration.
- Export von Kontoauszügen in mehreren Formaten (Excel, CSV) und Sprachen.
- Automatische Ausgabenkategorisierung und Belegerinnerungen direkt in der mobilen App.
- Individuelle Ausgabenlimits je Karte und Nutzer, mit Echtzeit-Benachrichtigungen bei jeder Transaktion.
- Entwickler-API für eigene Integrationen in bestehende Finance- oder ERP-Systeme.
Sicherheit und Einlagensicherung bei Wallester
Wallester sichert Zahlungen über 3D-Secure und Zwei-Faktor-Authentisierung ab und ist nach PCI DSS Level 1 zertifiziert, dem höchsten Sicherheitsstandard für Kartenanbieter. Als Visa Principal Member hält Wallester eine direkte Lizenz im Visa-Netzwerk, statt die Karten nur über einen fremden Lizenznehmer auszugeben.
Bei der Einlagensicherung unterscheidet sich Wallester deutlich von einer klassischen Bank: Als E-Geld-Institut, lizenziert durch die estnische Finantsinspektsioon, greift keine gesetzliche Einlagensicherung wie bei einem Bankkonto. Kundengelder werden stattdessen nach dem Safeguarding-Prinzip getrennt von den Unternehmensgeldern von Wallester verwahrt, was im Insolvenzfall vor einem Zugriff durch Gläubiger von Wallester schützen soll, rechtlich aber nicht mit der gesetzlichen Einlagensicherung einer Bank bis 100.000 € gleichzusetzen ist.
Support und Kontakt bei Wallester
Den Wallester-Support erreichst du telefonisch unter +372 672 0101, per E-Mail an support@wallester.com sowie über einen Live-Chat, der laut Anbieterangaben rund um die Uhr (24/7) besetzt ist. Ab dem Platinum-Tarif und in der Enterprise-Suite kommt zusätzlich ein persönlicher Kundenbetreuer dazu, der beim Onboarding unterstützt.
Für wen lohnt sich das Wallester Geschäftskonto, für wen nicht?
Wallester eignet sich besonders für Unternehmen, deren Hauptbedarf in der Ausgabe und Verwaltung vieler virtueller Karten liegt, etwa für Teams im Media-Buying, in Vertrieb, Reisekosten oder Flottenmanagement, und die keine deutsche IBAN oder DATEV-Schnittstelle benötigen. Der kostenlose Free-Tarif macht den Einstieg risikofrei, bevor ein Unternehmen in Premium oder Platinum wechselt.
Weniger gut passt Wallester zu Unternehmen, die eine deutsche IBAN brauchen, ihre Buchhaltung über DATEV abwickeln oder regelmäßig Bargeld einzahlen wollen. Auch wer einen Dispokredit oder eine klassische Einlagensicherung bis 100.000 € erwartet, findet das bei einem E-Geld-Institut wie Wallester nicht und sollte eine Bank mit Banklizenz in Betracht ziehen.
FAQ: Wallester Geschäftskonto
Was kostet das Wallester Geschäftskonto?
Das Wallester Geschäftskonto kostet je nach Tarif zwischen 0 € (Free) und 999 € im Monat (Platinum). Premium kostet 199 € im Monat, die Enterprise-Suite wird individuell bepreist.
Ist das Wallester Geschäftskonto sicher?
Wallester ist nach PCI DSS Level 1 zertifiziert, Visa Principal Member und lizenziert durch die estnische Finanzaufsichtsbehörde Finantsinspektsioon. Eine gesetzliche Einlagensicherung wie bei einer Bank gibt es aber nicht, weil Wallester ein E-Geld-Institut und kein Kreditinstitut ist. Kundengelder werden über Safeguarding getrennt verwahrt.
Kann ich das Wallester Geschäftskonto ohne SCHUFA eröffnen?
Ja, Wallester fragt bei der Kontoeröffnung keine SCHUFA-Auskunft ab. Das Konto ist prepaid-basiert und wird vollständig online eröffnet.
Gibt es beim Wallester Geschäftskonto eine DATEV-Schnittstelle?
Nein, eine DATEV-Schnittstelle bietet Wallester in keinem der vier Tarife an. Für die Buchhaltungsanbindung stehen stattdessen Integrationen zu Xero und QuickBooks sowie eine offene API zur Verfügung.
Hat Wallester eine deutsche IBAN?
Nein, Wallester-Konten laufen über eine EU-IBAN, nicht über eine deutsche IBAN. Das kann bei einzelnen Zahlungspartnern oder Lastschrifteinzügen zu Rückfragen führen.
Was kostet eine zusätzliche virtuelle Karte bei Wallester?
Über das jeweilige Freikontingent hinaus kostet jede weitere virtuelle Karte 0,35 € pro Monat. Physische Karten kosten 5 € im Standardversand beziehungsweise 20 € im Expressversand.
Kann ich beim Wallester-Geschäftskonto Unterkonten nutzen?
Ja, alle vier Wallester-Tarife bringen eine unbegrenzte Anzahl an Unterkonten und Nutzerzugängen mit, ohne Aufpreis.
Bietet Wallester einen Dispokredit oder Kontokorrentkredit an?
Nein, Wallester bietet bei keinem der vier Tarife einen Dispokredit, Kontokorrentkredit oder klassische Firmenkredite an. Das Konto ist durchgehend prepaid-basiert.
Wie erreiche ich den Wallester-Kundenservice?
Den Wallester-Kundenservice erreichst du telefonisch unter +372 672 0101, per E-Mail an support@wallester.com sowie über einen Live-Chat, der laut Anbieterangaben rund um die Uhr erreichbar ist. Ab Platinum kommt ein persönlicher Kundenbetreuer dazu.
Kann ich beim Wallester Geschäftskonto Bargeld einzahlen?
Nein, eine klassische Bargeldeinzahlung ist bei Wallester nicht vorgesehen. Bargeldabhebungen kosten in Europa 2 % (mindestens 2 €), international 2 € zuzüglich 2 %. Anbieter mit kostenloser oder günstiger Bareinzahlung zeigt unsere Übersicht der Geschäftskonten mit Bargeldeinzahlung.
Bietet Wallester eine App für das Geschäftskonto an?
Ja, Wallester bietet eine mobile App für iOS und Android, über die sich Karten, Limits, Belege und Teamausgaben verwalten lassen.
Alle 4 Tarife von Wallester aus unserer Datenbank
| Tarif | Grundgebühr | Buchungen | Unterkonten | Nutzer | Note |
|---|---|---|---|---|---|
| Free | 0 € | siehe Testbericht | k. A. | k. A. | 1,8 |
| Premium | 199 € | siehe Testbericht | k. A. | k. A. | 2,1 |
| Platinum | 999 € | siehe Testbericht | k. A. | k. A. | 2,2 |
| Enterprise suite | k. A. | siehe Testbericht | k. A. | k. A. | 2,3 |
Monatliche Zahlweise, laut Preisverzeichnis des Anbieters, zuletzt geprüft am 18.10.2026.
Geschrieben von Max Benz. Konditionen laut Anbieter, zuletzt geprüft am 18.10.2026. So testen wir.
1 Gedanke zu „Wallester Geschäftskonto: Kosten, Tarife und Test“