Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Dresden und ist Gründer von geschaeftskonto.io, einer Marke der LBC FInance UG. Er hat schon einige Unternehmen gegründet und Geschäftskonten eröffnet. Sein Wissen darüber teilt er auf geschaeftskonto.io.
Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Dresden und ist Gründer von geschaeftskonto.io, einer Marke der LBC FInance UG. Er hat schon einige Unternehmen gegründet und Geschäftskonten eröffnet. Sein Wissen darüber teilt er auf geschaeftskonto.io.

CSV-Export Geschäftskonto: So bereitest du Daten für die Buchhaltung vor

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Max Benz

Gründer von geschaeftskonto.io

Zuletzt aktualisiert: 23.05.2026

Was ist ein CSV-Export beim Geschäftskonto?

Ein CSV-Export beim Geschäftskonto ist eine strukturierte Textdatei, die alle Buchungen deiner Konten in Tabellenform enthält. Jede Zeile entspricht einer Transaktion, die Spalten enthalten Felder wie Datum, Betrag, Gegenkonto und Verwendungszweck. Diese Datei lässt sich direkt in Buchhaltungssoftware wie lexoffice, sevDesk oder DATEV importieren, um Einnahmen und Ausgaben zu kategorisieren, Belege zuzuordnen und die Umsatzsteuervoranmeldung vorzubereiten.

Der CSV-Export ersetzt den manuellen Abgleich einzelner Buchungen und spart gerade bei vielen Konten und hohem Transaktionsvolumen erheblich Zeit. Statt Kontoauszüge Screenshot für Screenshot abzutippen, lädst du eine einzige Datei herunter und übergibst sie an dein Buchhaltungsprogramm oder deinen Steuerberater.

Welche Geschäftskontoanbieter bieten CSV-Export?

Fast alle modernen Geschäftskontenanbieter ermöglichen den CSV-Export aus dem Online-Banking oder der App. Die folgende Übersicht zeigt, welche Anbieter welche Exportoptionen für ihre Konten bereitstellen:

Anbieter CSV-Export DATEV-Format Anpassbare Spalten Trennzeichen wahlbar
Qonto Ja Ja Nein Nein (Semikolon)
Revolut Business Ja Nein Nein Nein (Komma)
Finom Ja Nein Ja (vollständig) Ja
Holvi Ja Ja (SKR 03/04) Nein Nein
FYRST Ja Ja (Add-on, 5 EUR/Monat) Nein Nein
N26 Business Ja Nein Nein Nein
Kontist Ja Nein Nein Nein
Deutsche Bank Business Ja Ja Nein Nein
Commerzbank Geschäftskonto Ja Ja Nein Nein

Anbieter mit DATEV-Schnittstelle erzeugen eine formatierte DATEV-Datei, die dein Steuerberater direkt importieren kann, ohne manuelle Spaltenzuordnung. Für alle anderen Konten musst du die CSV-Datei selbst in dein Buchhaltungsprogramm importieren und die Spalten einmalig zuordnen.

CSV-Export Schritt für Schritt: Die wichtigsten Anbieter

Alle großen Anbieter legen den CSV-Export in der Transaktions- oder Umsatzansicht der jeweiligen Konten ab. Die genaue Navigation unterscheidet sich je nach Oberfläche:

Qonto

  1. Melde dich im Qonto Web-Dashboard an.
  2. Navigiere zu „Kontoübersicht“ und wähle das gewünschte Konto.
  3. Klicke auf „Transaktionen“ in der linken Navigation.
  4. Wähle den Zeitraum über den Datumsfilter oben rechts.
  5. Klicke auf „Exportieren“ und wähle „CSV“.
  6. Die Datei wird sofort heruntergeladen.

Qonto exportiert die Felder Datum, Buchungstext (Referenz), Betrag (EUR), Gegenkonto-IBAN, Gegenkonto-Name, Kategorie und Beleg-ID. Das Trennzeichen ist Semikolon, das Datumsformat DD/MM/YYYY. Weitere Informationen zum Leistungsumfang findest du im Qonto-Ratgeber.

Revolut Business

  1. Öffne das Revolut Business Webportal.
  2. Klicke in der Navigation auf „Transactions“.
  3. Setze den Datumsfilter auf den gewünschten Zeitraum.
  4. Klicke auf das Export-Symbol (Pfeil nach unten) oben rechts.
  5. Wähle „Export as CSV“.
  6. Bestätige den Download.

Revolut exportiert Datum, Betrag (mit Punkt als Dezimaltrennzeichen), Gegenpartei und Referenz. Wichtig: Revolut zeigt standardmäßig nur „Completed“-Transaktionen an. Stelle den Statusfilter auf „All“ um, damit die CSV auch ausstehende Buchungen enthält. Für den Import in deutsche Buchhaltungssoftware muss der Punkt im Betrag durch ein Komma ersetzt werden. Mehr zum Konto im Revolut Business Vergleich.

Finom

  1. Melde dich im Finom Web-Banking an.
  2. Gehe zu „Daten exportieren“ im linken Menü.
  3. Wähle das Format „CSV“.
  4. Klicke auf „Benutzerdefiniert“, um den Export anzupassen.
  5. Stelle das Trennzeichen auf „Semikolon“ ein.
  6. Wähle das Datumsformat „DD.MM.YYYY“.
  7. Konfiguriere die Spalten: Klicke auf „Spalten hinzufügen“ und aktiviere die benötigten Felder.
  8. Klicke auf „Herunterladen“ oder „An Steuerberater senden“.

Finom ist der einzige Anbieter, der vollständige Spaltenauswahl und Trennzeichenwahl für den Export der Konten bietet. Das ist besonders hilfreich, wenn dein Buchhaltungsprogramm genaue Anforderungen an das Dateiformat stellt. Alternativ kann Finom die CSV-Datei direkt an einen Steuerberater oder Geschäftspartner senden. Details zum Konto im Finom-Ratgeber.

Holvi

  1. Melde dich im Holvi Web-Dashboard an.
  2. Klicke in der Navigation auf „Buchhaltung“.
  3. Gehe zu „Exporte“.
  4. Wähle den Exporttyp:
    • „Kontoauszug“ für Transaktionsdaten (CSV, Excel oder PDF)
    • „DATEV-Berichte“ für den direkten DATEV-Import (SKR 03 oder SKR 04)
    • „All-in-One-Report“ für alle Buchungen inklusive Rechnungen und Anhänge
  5. Stelle den Zeitraum ein.
  6. Klicke auf „Exportieren“.

Holvi exportiert neben dem Buchungsdatum auch das Wertstellungsdatum (Value Date) als separate Spalte, was für DATEV-Zuordnungen bei Konten mit Valutaunterschieden relevant ist. Der All-in-One-Report enthält alle Belege als ZIP-Archiv. Mehr dazu im Holvi-Vergleich.

FYRST (Deutsche Bank)

  1. Melde dich im FYRST Online-Banking an.
  2. Navigiere zu „Umsätze“ für das gewünschte Konto.
  3. Setze den Datumsfilter.
  4. Klicke auf „Exportieren“ und wähle das Format CSV oder Excel.
  5. Bestätige den Download.

Für den DATEV-Export ist bei FYRST die DATEV-Schnittstelle als Add-on für 5 EUR pro Monat buchbar. Diese erzeugt eine DATEV-formatierte Datei, die dein Steuerberater direkt verarbeiten kann. Informationen zum Kontenmodell im FYRST-Vergleich.

CSV-Formate verstehen: Trennzeichen, Datumsformat, Kodierung

Verwende für deutsche Buchhaltungssoftware grundsätzlich Semikolon als Trennzeichen. Komma kollidiert mit dem deutschen Dezimalformat, das Komma als Dezimaltrennzeichen nutzt (Beispiel: 1.234,56 EUR). Bevor du eine CSV-Datei aus deinen Konten importierst, solltest du drei Formatparameter prüfen:

Trennzeichen: Deutsche Programme wie lexoffice und sevDesk erwarten standardmäßig Semikolon. Finom bietet als einziger großer Geschäftskontoanbieter beide Trennzeichen zur Auswahl an. Revolut und andere internationale Anbieter exportieren mit Komma. In diesem Fall: ersetze das Trennzeichen in einem Texteditor oder nutze den Import-Assistenten des Programms.

Datumsformat: DATEV und die meisten deutschen Programme erwarten DD.MM.YYYY. Einige Anbieter exportieren im ISO-Format YYYY-MM-DD oder im US-Format MM/DD/YYYY. Prüfe das Format, bevor du importierst, und passe es bei Bedarf per Suchen-und-Ersetzen an.

Zeichenkodierung: Die meisten Anbieter exportieren UTF-8. Wenn Umlaute nach dem Öffnen in Excel als Fragezeichen erscheinen, liegt ein Kodierungskonflikt vor (UTF-8 vs. Windows-1252). Lösung: Datei nicht per Doppelklick öffnen, sondern über Daten > Externe Daten > Aus Text/CSV und dort „65001: Unicode (UTF-8)“ wählen. Alternativ: In Google Sheets importieren (erkennt UTF-8 automatisch) und als Excel-Datei herunterladen.

Formatparameter Empfehlung Warum
Trennzeichen Semikolon Komma kollidiert mit deutschem Dezimaltrennzeichen
Datumsformat DD.MM.YYYY DATEV- und lexoffice-Standard
Zeichenkodierung UTF-8 Umlaute und Sonderzeichen korrekt
Dezimaltrennzeichen Komma (,) Deutsches Standard-Format für Zahlen
Negativbetrag-Format Minuszeichen (-) Konsistent mit DATEV-Importlogik

CSV in Buchhaltungssoftware importieren

Die meisten Buchhaltungsprogramme akzeptieren CSV-Dateien aus Geschäftskonten und ordnen die Spalten der Konten automatisch zu. Ein einmaliges manuelles Mapping reicht in der Regel für alle zukünftigen Importe aus.

lexoffice

  1. Melde dich in lexoffice an.
  2. Gehe zu „Banking“ in der linken Navigation.
  3. Klicke auf „Manuell hochladen“ oder „CSV-Datei importieren“.
  4. Lade deine exportierte CSV-Datei hoch.
  5. Ordne die Spalten zu: lexoffice erkennt viele Anbieterformate automatisch. Prüfe die Zuordnung der Felder Datum, Betrag und Buchungstext.
  6. Klicke auf „Importieren“.
  7. Speichere die Spaltenzuordnung als Vorlage für zukünftige Importe.

lexoffice akzeptiert CSV-Dateien mit Semikolon oder Komma. Mindestfelder: Datum, Betrag, Buchungstext. Für den DATEV-Export an den Steuerberater gehe zu Buchhaltung > Auswertungen > DATEV-Export. lexoffice erzeugt daraus eine fertige DATEV-Buchungsstapel-Datei aus allen importierten Konten.

sevDesk

  1. Öffne sevDesk und gehe zu „Banking“.
  2. Klicke auf „Transaktionen importieren“.
  3. Wähle „CSV hochladen“.
  4. Lade die Datei hoch und bestätige den Upload.
  5. Ordne die Spalten zu: Datum, Betrag, Beschreibung.
  6. Klicke auf „Importieren“.

sevDesk erwartet Semikolon als Trennzeichen. Für den DATEV-Export aus sevDesk gehe zu Einstellungen > Schnittstellen > DATEV. Der erzeugte DATEV-Buchungsstapel kann direkt an den Steuerberater übergeben werden.

DATEV

DATEV nutzt ein eigenes Format („DATEV Buchungsstapel“), das sich von einem einfachen CSV unterscheidet. Es gibt drei Wege:

Weg 1 (empfohlen): DATEV-Schnittstelle des Anbieters nutzen. Wenn dein Geschäftskonto eine DATEV-Schnittstelle bietet (Holvi, FYRST mit Add-on, Deutsche Bank, Commerzbank), lade die DATEV-formatierte Datei herunter und übergib sie direkt an deinen Steuerberater.

Weg 2: Vermittlung über Buchhaltungssoftware. Importiere die normale CSV-Datei in lexoffice oder sevDesk, buche dort alle Vorgänge und exportiere dann den DATEV-Buchungsstapel aus dem Buchhaltungsprogramm. Dieser Weg ist für Selbstständige ohne eigene DATEV-Lizenz der empfohlene Standardweg.

Weg 3: DATEV-Importassistent. Für Nutzer mit eigener DATEV-Lizenz bietet DATEV einen Importassistenten, mit dem eine gewöhnliche CSV-Datei manuell auf DATEV-Felder gemappt werden kann.

Spalten im CSV-Export und ihre Bedeutung

Die Spaltennamen unterscheiden sich je nach Anbieter, bezeichnen aber dieselben Felder für deine Konten. Bei Revolut entspricht die Spalte „Description“ dem deutschen „Verwendungszweck“; bei Holvi wird das Buchungsdatum zusätzlich als „Value Date“ (Wertstellungsdatum) separat ausgewiesen:

Typischer Spaltenname Bedeutung Beispiel
Datum / Buchungsdatum Tag der Buchung 15.05.2026
Wertstellungsdatum / Value Date Tag der Gutschrift oder Belastung 16.05.2026
Betrag Geldbetrag (negativ = Ausgabe) -249,00
Gegenkonto / IBAN IBAN der Gegenseite DE89 3704 0044…
Kontoinhaber / Name / Counterpart Name des Geschäftspartners Muster GmbH
Verwendungszweck / Buchungstext / Description Zahlungsreferenz Rechnung 2026-042
Kategorie / Tag Vom Anbieter zugewiesene Kategorie Bürobedarf
Beleg-ID / Attachment Verknüpfter Beleg Rechnung-042.pdf

Nicht alle Anbieter exportieren alle Felder. Qonto und Finom liefern Kategorie und Beleg-ID, klassische Geschäftsbanken oft nur die Grundfelder für die exportierten Konten.

Regelmäßige Export-Routine für saubere Buchhaltung

Eine unregelmäßige oder vergessene Exportroutine führt dazu, dass du am Jahresende Monate an Transaktionen aus mehreren Konten nachbearbeiten musst. Diese Routine hat sich bewährt:

  • Wöchentlich: Hochvolumige Konten (mehr als 50 Buchungen pro Woche) wöchentlich exportieren und in das Buchhaltungsprogramm importieren
  • Monatlich: Für die meisten Freiberufler und kleine GmbHs genügt ein monatlicher Export aller Konten, am besten in den ersten Tagen des Folgemonats
  • Vor dem Jahresende: Komplettexport des gesamten Geschäftsjahres als Backup; Abgleich mit dem Buchungsstapel im Buchhaltungsprogramm
  • Tipp Datumsfilter: Stelle Startdatum auf den 1. des Monats (00:00 Uhr) und Enddatum auf den letzten Tag des Monats. Einige Anbieter schließen den letzten Tag sonst aus der CSV aus
  • Dateinamen-Konvention: JJJJMM_[Bank]_[Konto].csv, zum Beispiel 202604_Qonto_Hauptkonto.csv
  • Ordnerstruktur: Einen Ordner pro Jahr, darin Unterordner pro Monat oder Quartal

Wenn dein Anbieter eine direkte Buchhaltungsintegration bietet (Qonto mit lexoffice oder Finom mit sevDesk), kann die Synchronisation der Konten automatisch erfolgen.

Häufige Probleme beim CSV-Export und ihre Lösung

Problem: Die Datei öffnet sich in Excel mit allen Daten in einer Spalte

Lösung: Excel erkennt das Trennzeichen nicht automatisch. Nutze den Import-Assistenten (Daten > Externe Daten abrufen > Aus Text/CSV) und wähle manuell Semikolon als Trennzeichen.

Problem: Umlaute werden als falsche Zeichen dargestellt

Lösung: Kodierungskonflikt (UTF-8 vs. Windows-1252). Öffne die Datei über den Excel-Import-Assistenten und stelle den Ursprung auf „65001: Unicode (UTF-8)“. Alternativ: CSV in Google Sheets importieren (erkennt UTF-8 automatisch) und als Excel-Datei herunterladen.

Problem: Das Datum wird nicht erkannt oder falsch sortiert

Lösung: Das Datumsformat des Anbieters (zum Beispiel YYYY-MM-DD) passt nicht zum erwarteten Format des Buchhaltungsprogramms. Lege im Import-Assistenten das korrekte Quellformat fest oder nutze Suchen-und-Ersetzen, um das Format anzupassen.

Problem: Beträge werden als Text importiert, nicht als Zahlen

Lösung: Das Dezimaltrennzeichen des Anbieters (Punkt bei Revolut Business) kollidiert mit dem deutschen Standard (Komma). Ersetze in einem Texteditor alle Punkte in Betragsfeldern durch Kommas, bevor du die Datei importierst.

Problem: Manche Buchungen fehlen im Export

Lösung: Prüfe, ob ein Statusfilter aktiv ist. Revolut Business zeigt standardmäßig nur „Completed“-Transaktionen an und schließt „Pending“-Buchungen aus dem Export aus. Stelle den Filter auf „All“ um. Bei Finom löst der „Gesamter Export“ (ohne Datumsfilter) das Problem für alle historischen Buchungen der Konten.

Problem: Die CSV enthält mehr oder weniger Spalten als erwartet

Lösung: Prüfe in den Anbieter-Einstellungen die Spaltenauswahl. Finom erlaubt vollständige Konfiguration der exportierten Felder; klassische Banken exportieren oft nur die Standardspalten.

Häufige Fragen zum CSV-Export

Welches Format brauche ich für DATEV?

DATEV benötigt keinen normalen CSV, sondern einen „DATEV Buchungsstapel“. Wenn dein Geschäftskontoanbieter eine DATEV-Schnittstelle bietet (zum Beispiel Holvi, FYRST oder Deutsche Bank), erzeugst du dieses Format direkt beim Export der Konten. Ohne DATEV-Schnittstelle ist der empfohlene Weg: CSV in lexoffice oder sevDesk importieren, dort buchen und den DATEV-Buchungsstapel aus dem Buchhaltungsprogramm exportieren. Dieser Buchungsstapel lässt sich dann direkt an den Steuerberater übergeben.

Kann ich den CSV-Export automatisieren?

Viele Anbieter ermöglichen eine direkte Integration mit Buchhaltungssoftware, die Buchungen aus allen Konten automatisch synchronisiert. Qonto integriert sich mit lexoffice und sevDesk, Finom ebenfalls mit sevDesk. Holvi bietet eine Dropbox-Integration für automatischen Dateiexport. Für Anbieter ohne direkte Integration ist der Export manuell.

Wie exportiere ich nur bestimmte Monate?

Alle Anbieter bieten einen Datumsfilter in der Transaktionsansicht. Stelle Startdatum und Enddatum auf den ersten und letzten Tag des gewünschten Monats. Finom bietet zusätzlich einen Monatsfilter direkt in der Export-Maske. Achte darauf, das Enddatum auf 23:59 Uhr zu setzen, da einige Anbieter den letzten Tag sonst aus der CSV ausschließen.

Was ist der Unterschied zwischen CSV und camt.052?

CSV ist eine einfache Textdatei mit Transaktionsdaten in Tabellenform. camt.052 ist ein standardisierter XML-Kontoauszug im ISO-20022-Format mit mehr technischen Metadaten. camt.052 wird von DATEV und einigen Buchhaltungsprogrammen bevorzugt. Holvi bietet camt.052 als Exportformat an. Für die meisten Freiberufler und kleine GmbHs ist CSV ausreichend.

Mein Steuerberater benötigt die Daten: welches Format soll ich wählen?

Frage deinen Steuerberater direkt, welches Format er verarbeiten kann. Wenn er DATEV verwendet, ist das DATEV-Format (Buchungsstapel) ideal: entweder direkt vom Anbieter (Holvi, FYRST, Deutsche Bank) oder als Export aus lexoffice oder sevDesk. Viele Steuerberater akzeptieren auch die CSV-Datei direkt und nehmen das Mapping selbst vor.

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Gründer von geschaeftskonto.io

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Dresden und ist Gründer von geschaeftskonto.io, einer Marke der LBC FInance UG. Er hat schon einige Unternehmen gegründet und Geschäftskonten eröffnet. Sein Wissen darüber teilt er auf geschaeftskonto.io.