Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Dresden und ist Gründer von geschaeftskonto.io, einer Marke der LBC Finance UG. Er hat schon einige Unternehmen gegründet und Geschäftskonten eröffnet. Sein Wissen darüber teilt er auf geschaeftskonto.io.
Getestet August 2026

Postbank im Test 2026: Lohnt sich das wirklich?

Max Benz Geschäftsführer und Gründer

Zuletzt aktualisiert: 21.08.2026

Unser Testverfahren: Gebühren direkt über Preislisten geprüft · Funktionen im Live-Test · Bewertung nach 6 Kriterien

Kurzfazit

Das spricht dafür

Das spricht dagegen

Die Postbank gehört zu den bekanntesten Filialbanken Deutschlands. Sie bietet Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmen drei verschiedene Geschäftskonto-Tarife an. Business Giro, Business Giro aktiv und Business Giro aktiv plus unterscheiden sich vor allem in der Grundgebühr und in den Buchungskosten. Bis Ende 2026 beziehungsweise Ende März 2027 zahlen Neukunden bei allen drei Modellen keinen Grundpreis, danach liegen die Kosten zwischen 12,90 € und 24,90 € im Monat.

Wer ein Filialnetz für Bargeschäfte braucht, findet in der Postbank eine solide Option mit einer Bewertung von 74 von 100 Punkten für Business Giro und jeweils 71 von 100 Punkten für die beiden aktiven Tarife. Wer ausschließlich digital arbeitet und auf niedrigere Dauerkosten setzt, sollte die Alternativen im Vergleichsabschnitt weiter unten prüfen, bevor er sich entscheidet.

Was ist die Postbank für Geschäftskunden?

Vergleich der drei Postbank Geschäftskonto Tarife mit Preis und Bewertung
Die drei Postbank-Tarife im direkten Vergleich: Grundpreis nach der Aktionsphase und die eigene Punktbewertung dieser Seite.

Die Postbank bietet Unternehmen drei Geschäftskonto-Tarife an: Business Giro, Business Giro aktiv und Business Giro aktiv plus, ab 12,90 € im Monat nach Ablauf der aktuellen Neukundenaktion. Sie ist seit 2018 vollständig in die Deutsche Bank AG integriert und tritt unter eigenem Markennamen als Filialbank für Privat- und Geschäftskunden auf.

Startseite der Postbank Geschäftskunden auf postbank.de
Die Geschäftskunden-Startseite von Postbank.de. (Quelle: Postbank)

Business Giro kostet nach der aktuellen Neukundenaktion bis zum 31.12.2026 dauerhaft 0,00 € und danach 12,90 € im Monat. Business Giro aktiv und Business Giro aktiv plus sind bis zum 31.03.2027 kostenlos und kosten danach 16,90 € beziehungsweise 24,90 € im Monat. Alle drei Modelle enthalten eine Postbank Card Business als Debitkarte, dazu wahlweise eine Mastercard Business Card Classic oder Gold.

Für die direkte Einordnung: Business Giro erreicht in der Bewertung dieser Seite 74 von 100 Punkten (4,1 von 5 Sternen), Business Giro aktiv und Business Giro aktiv plus liegen jeweils bei 71 von 100 Punkten (3,9 von 5 Sternen). Das macht den Basistarif zur besten Einzelbewertung, während die beiden teureren Modelle vor allem für Unternehmen mit höherem Buchungsvolumen interessant werden. Die Postbank Business Girokonten wurden 2026 zusätzlich mit dem Finanz-Award als „Top Geschäft-Girokonto“ unter zehn getesteten Filialbanken in der Kategorie Konditionen ausgezeichnet, ein weiteres externes Signal neben der eigenen Bewertung dieser Seite.

Was kostet das Postbank Geschäftskonto? Die drei Tarife im Vergleich

Nach der Aktionsphase kostet Business Giro 12,90 € im Monat, Business Giro aktiv 16,90 € und Business Giro aktiv plus 24,90 €. Bis dahin zahlst du bei allen drei Modellen keinen Grundpreis, musst aber trotzdem mit laufenden Buchungskosten rechnen.

Die folgende Tabelle bündelt alle wichtigen Kostenpunkte an einer Stelle, statt sie wie bei mehreren Wettbewerbern über drei separate Abschnitte zu verteilen.

Tarif Grundpreis (Aktion) Grundpreis (regulär) Buchungsgebühr pro Posten Karte Bewertung
Business Giro 0,00 € bis 31.12.2026 12,90 €/Monat 0,28 € Mastercard Business Card Classic oder Gold 74/100, 4,1/5
Business Giro aktiv 0,00 € bis 31.03.2027 16,90 €/Monat 0,22 € Postbank Mastercard Business Card Classic oder Gold 71/100, 3,9/5
Business Giro aktiv plus 0,00 € bis 31.03.2027 24,90 €/Monat 0,12 € Mastercard Business Card Classic oder Gold 71/100, 3,9/5

Neben dem Grundpreis fallen bei Bargeldeinzahlungen über den Bargeld-Code an Partnerhändlern 1,5 Prozent des eingezahlten Betrags an. Abhebungen über den Bargeld-Code sind dagegen kostenlos. Die im Kontopreis enthaltene Postbank Card Business kostet im ersten Jahr nichts, für die Mastercard Business Card wird nach dem ersten kostenfreien Jahr eine Jahresgebühr von 30 € fällig.

Wer viele Buchungen im Monat hat, gleicht die höhere Grundgebühr von Business Giro aktiv plus schnell über die niedrigere Buchungsgebühr von 0,12 € pro Posten aus. Bei wenigen Buchungen bleibt Business Giro eindeutig die günstigere Wahl. Auch wenn die einzelne Buchung dort mit 0,28 € am teuersten ist, gleicht der niedrige Grundpreis das locker aus.

Postbank Geschäftskonto im Test: Kontoeröffnung, App und Banking im Alltag

Im Alltag zeigt sich die Postbank als klassische Filialbank mit digitalem Zugang, nicht als App-first-Anbieter. Die Kontoeröffnung läuft online, die Legitimation und der laufende Support stützen sich aber stärker auf physische Postbank-Infrastruktur als bei den meisten Fintech-Wettbewerbern.

Kontoeröffnung und Legitimation

Die Eröffnung erfolgt online über ein Antragsformular, die Legitimation läuft per Video-Ident oder direkt in einer Filiale. Für die Freigabe von Überweisungen setzt die Postbank auf das BestSign-Verfahren, wahlweise per App oder per separatem BestSign-Gerät. Wer keine Filiale in der Nähe hat, kann den gesamten Prozess digital abwickeln, muss aber mit einer längeren Bearbeitungszeit rechnen als bei reinen Online-Banken, weil ein Teil der Kommunikation weiterhin postalisch läuft.

Postbank App und Online-Banking

Die Postbank App bündelt Kontostand, Überweisungen und die BestSign-Freigabe in einer Oberfläche. Für die Buchhaltung steht zusätzlich der Business Assistent zur Verfügung, ein Tool zur einfachen Rechnungs- und Belegverwaltung direkt im Online-Banking. Als offizieller Kooperationspartner für die digitale Buchhaltung nennt die Postbank sevDesk, worüber Kontobewegungen automatisiert verarbeitet werden können. Wer stattdessen DATEV oder Lexware Office nutzt, sollte vorher prüfen, ob die Kontoauszüge im gewünschten Format exportierbar sind, denn eine ebenso native Schnittstelle wie zu sevDesk bietet die Postbank dort nicht.

Filialnetz und Bargeldservice

Der Filialbank-Charakter bleibt das klarste Unterscheidungsmerkmal zu Direktbanken und Fintechs. Allerdings baut die Postbank ihr Netz gerade spürbar zurück. Bis Mitte 2026 sinkt die Zahl der Standorte von rund 550 auf etwa 320, während rund 230 Filialen schließen. 120 der verbleibenden Standorte werden zu reinen Beratungsfilialen umgebaut, ergänzt durch elf neue Regionalcenter für Video- und Telefonberatung. Wer sich für die Postbank vor allem wegen der Filialdichte entscheidet, sollte vor der Kontoeröffnung die Verfügbarkeit am eigenen Standort direkt prüfen, weil sich das Netz gerade in laufender Umstrukturierung befindet.

Bargeldabhebungen bleiben an den verbliebenen Standorten kostenlos möglich, ebenso an den Automaten der Cash Group, dem gemeinsamen Geldautomatenverbund von Postbank, Deutsche Bank, Commerzbank und HypoVereinsbank. Einzahlungen über den Bargeld-Code kosten wie oben beschrieben 1,5 Prozent des Betrags.

Was kostet die Postbank wirklich im Alltag? Drei Nutzungsszenarien

Der Grundpreis allein sagt wenig darüber aus, was ein Unternehmen am Ende des Monats tatsächlich zahlt. Die folgende Tabelle rechnet drei typische Nutzungsprofile durch, jeweils nach Ablauf der Aktionsphase.

Nutzungsprofil Business Giro (12,90 €, 0,28 €/Buchung) Business Giro aktiv plus (24,90 €, 0,12 €/Buchung)
Klein: 20 Buchungen/Monat 12,90 € + 5,60 € = 18,50 € 24,90 € + 2,40 € = 27,30 €
Mittel: 60 Buchungen/Monat 12,90 € + 16,80 € = 29,70 € 24,90 € + 7,20 € = 32,10 €
Groß: 150 Buchungen/Monat 12,90 € + 42,00 € = 54,90 € 24,90 € + 18,00 € = 42,90 €

Bei kleinem und mittlerem Buchungsvolumen bleibt Business Giro günstiger, auch wenn der Abstand bei mittlerem Volumen schon spürbar schrumpft. Ab etwa 100 bis 120 Buchungen im Monat kehrt sich das Bild um, und Business Giro aktiv plus wird trotz der höheren Grundgebühr zur günstigeren Wahl. Wer regelmäßig Bargeld einzahlt, muss die 1,5-Prozent-Gebühr zusätzlich einrechnen, denn die schlägt’s bei größeren Beträgen deutlich zu Buche.

Vorteile der Postbank für Geschäftskunden

  • Drei Kontomodelle mit unterschiedlichem Kosten-Leistungs-Verhältnis, passend für unterschiedliche Buchungsvolumen
  • Bis Ende 2026 beziehungsweise Ende März 2027 dauerhaft kostenfreie Kontoführung für Neukunden
  • Kostenlose Bargeldabhebungen an den verbliebenen Postbank-Standorten und an den Automaten der Cash Group
  • Mastercard Business Card im ersten Jahr kostenfrei inklusive
  • Business Assistent für einfache Rechnungs- und Belegverwaltung direkt im Online-Banking
  • Persönliche Beratung vor Ort möglich, auch wenn das Netz kleiner wird

Nachteile der Postbank für Geschäftskunden

  • Nach der Aktionsphase steigt der Grundpreis spürbar, bei Business Giro aktiv plus auf 24,90 € im Monat
  • Keine Unterkonten für getrennte Budgets oder Rücklagen
  • Bargeldeinzahlungen über den Bargeld-Code kosten 1,5 Prozent des Betrags
  • Das Filialnetz schrumpft aktuell von rund 550 auf etwa 320 Standorte, ein zentraler Vorteil der Bank wird also gerade kleiner
  • Auf Trustpilot äußern sich Kund:innen wiederholt kritisch zum telefonischen Support, während einzelne Beratungsmitarbeiter:innen in Filialen positiv auffallen
  • Native Buchhaltungsschnittstellen sind weniger tief integriert als bei reinen Business-Banking-Anbietern

Ist ein Geschäftskonto bei der Postbank sicher?

Ja, Einlagen auf einem Postbank Geschäftskonto sind bis 100.000 € je Einleger:in gesetzlich abgesichert, weil die Postbank als Niederlassung der Deutsche Bank AG der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH angeschlossen ist. Diese gesetzliche Einlagensicherung gilt für alle drei Tarife gleichermaßen.

Beim Tarif Business Giro aktiv kommt eine zusätzliche freiwillige Absicherung über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken hinzu, die über die gesetzliche Mindestsicherung hinausgeht. Das macht die Postbank in Sachen Einlagenschutz zu einer der konservativeren Optionen im Markt, gerade im Vergleich zu einigen jüngeren Fintech-Anbietern, die ohne eigene Banklizenz arbeiten und Kundengelder über Partnerbanken absichern.

Erfahrungen und Bewertungen: Was sagen echte Nutzer über die Postbank?

Die Erfahrungsberichte zur Postbank fallen gemischt aus, mit einem klaren Schwerpunkt auf Kritik am telefonischen Kundenservice. Auf Trustpilot bewerten mehrere tausend Nutzer:innen die Postbank überwiegend niedrig, wobei lange Wartezeiten am Telefon und wenig individuelle Antworten per E-Mail die häufigsten Kritikpunkte sind. Positiv erwähnt wird dagegen wiederholt die persönliche Beratung in einzelnen Filialen, wo Kund:innen von hilfsbereiten und kompetenten Berater:innen berichten.

Für die Postbank App selbst fällt das Bild freundlicher aus: Nutzer:innen loben die stabile Funktion und die übersichtliche Bedienung, kritisieren aber gelegentlich, dass tiefere Buchhaltungsfunktionen fehlen. Wer schnelle Antworten außerhalb der Filiale erwartet, sollte diese Erfahrungswerte vor der Kontoeröffnung realistisch einordnen und nicht allein auf die Werbeaussagen der Bank vertrauen.

Postbank im Vergleich zu N26 Business, Qonto und Deutsche Bank Business

Wer die Postbank gegen digitale Alternativen abwägt, sollte vor allem Grundpreis, Buchungskosten und den Zugang zu Bargeld vergleichen. Die folgende Tabelle stellt die drei am häufigsten genannten Alternativen gegenüber.

Anbieter Einstiegstarif Monatlicher Grundpreis Besonderheit
Postbank Business Giro Business Giro 12,90 € (nach Aktion) Filialnetz und Bargeldservice, aber im Umbau
N26 Business Business Standard 0,00 € Rein digital, unbegrenzte beleglose SEPA-Buchungen kostenlos
Qonto Basic ab 9 €/Monat Team-Tarife und Buchhaltungsintegrationen, DATEV-Anbindung
Deutsche Bank Business Business Basic ab 14,90 €/Monat Gleicher Konzern wie Postbank, aber eigenständiges Filialnetz

N26 Business punktet mit einem dauerhaft kostenlosen Einstiegstarif und unbegrenzten kostenlosen SEPA-Buchungen, bietet aber keine eigenen Filialen für Bargeldgeschäfte. Qonto positioniert sich stärker in Richtung Buchhaltungsintegration und Teamverwaltung, verlangt dafür aber schon im Basistarif eine Grundgebühr. Deutsche Bank Business gehört zum selben Konzern wie die Postbank, führt aber ein eigenständiges Filialnetz und höhere Einstiegspreise.

Einen ausführlichen Direktvergleich findest du in den Beiträgen Postbank vs. N26 und Postbank vs. Deutsche Bank.

Für wen lohnt sich die Postbank – und für wen eher nicht?

Die Postbank lohnt sich vor allem für Unternehmen und Selbstständige, die regelmäßig Bargeld einzahlen oder abheben und dafür persönliche Beratung vor Ort schätzen, auch wenn das Filialnetz gerade kleiner wird. Wer mittleres bis hohes Buchungsvolumen hat, profitiert zusätzlich von den niedrigeren Buchungsgebühren der beiden aktiven Tarife.

Weniger geeignet ist die Postbank für rein digital arbeitende Unternehmen, die dauerhaft kostenlose Konten ohne Grundpreis suchen, sowie für alle, die Wert auf Unterkonten oder eine tiefe native DATEV-Integration legen. Für diese Profile bieten N26 Business oder Qonto häufig die passendere Lösung.

Postbank Geschäftskonto eröffnen: So funktioniert die Anmeldung

Fünf Schritte zur Eröffnung eines Postbank Geschäftskontos
Die fünf Schritte zur Eröffnung eines Postbank Geschäftskontos, von der Tarifwahl bis zur aktivierten Karte.
  1. Antrag online ausfüllen und die passende Rechtsform auswählen, von Einzelunternehmen über GbR bis GmbH und UG
  2. Legitimation per Video-Ident oder direkt in einer teilnehmenden Filiale durchführen
  3. Erforderliche Unterlagen hochladen, je nach Rechtsform zum Beispiel Handelsregisterauszug, Gesellschaftsvertrag oder Gewerbeanmeldung
  4. BestSign für die Freigabe von Überweisungen einrichten, entweder per App oder per separatem Gerät
  5. Konto aktivieren und die Postbank Card Business sowie optional die Mastercard Business Card beantragen

Eine negative Schufa-Auskunft kann die Kontoeröffnung erschweren oder verhindern, ist bei sonst sauberer Bonität aber kein automatisches Ausschlusskriterium. Wer alle Unterlagen direkt bereithält, kann den Prozess in der Regel innerhalb weniger Werktage abschließen. Länger dauert’s nur, wenn Dokumente fehlen oder die Legitimation per Post läuft.

Häufige Fragen zur Postbank für Geschäftskunden

Was kostet ein Postbank Geschäftskonto nach der Aktion?

Nach der Aktionsphase kostet Business Giro 12,90 € im Monat, Business Giro aktiv 16,90 € und Business Giro aktiv plus 24,90 €. Die Aktion selbst läuft für Business Giro bis zum 31.12.2026 und für die beiden aktiven Tarife bis zum 31.03.2027.

Ist die Postbank sicher für Geschäftskunden?

Ja, Einlagen sind bis 100.000 € je Einleger:in über die gesetzliche Einlagensicherung der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH geschützt, weil die Postbank als Niederlassung der Deutsche Bank AG firmiert. Beim Tarif Business Giro aktiv kommt zusätzlich der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken hinzu.

Kann ich mein Postbank Geschäftskonto mit DATEV oder Lexware verbinden?

Ja, du kannst Kontoauszüge und Umsätze grundsätzlich exportieren und in DATEV oder Lexware Office importieren, allerdings ohne die native Schnittstelle, die die Postbank offiziell nur für ihren Kooperationspartner sevDesk anbietet. Details zur Einrichtung findest du im Beitrag zur DATEV-Schnittstelle für Geschäftskonten.

Welche Unterlagen brauche ich für die Kontoeröffnung?

Die genauen Unterlagen hängen von der Rechtsform ab, in der Regel brauchst du einen gültigen Ausweis, bei Kapitalgesellschaften zusätzlich einen aktuellen Handelsregisterauszug und den Gesellschaftsvertrag. Einzelunternehmen und Freiberufler:innen legen meist zusätzlich die Gewerbeanmeldung oder den Nachweis der freiberuflichen Tätigkeit vor.

Kann ich mein Postbank Geschäftskonto jederzeit kündigen?

Ja, ein Geschäftskonto bei der Postbank lässt sich in der Regel mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündigen, eine Mindestlaufzeit gibt’s nicht. Prüfe vor der Kündigung, ob noch Daueraufträge oder Lastschriften auf ein neues Konto umgestellt werden müssen.

Bietet die Postbank Unterkonten für mein Geschäftskonto an?

Nein, anders als einige Fintech-Anbieter stellt die Postbank aktuell keine Unterkonten für die automatische Trennung von Budgets oder Rücklagen bereit. Wer’s braucht, sollte eine der digitalen Alternativen wie N26 Business oder Qonto prüfen.

Fazit: Lohnt sich die Postbank für dein Unternehmen wirklich?

Balkendiagramm mit der Punktebewertung der drei Postbank Tarife
Die Bewertung dieser Seite für alle drei Postbank-Tarife: Business Giro liegt vorn, die aktiven Tarife folgen knapp dahinter.

Die Postbank lohnt sich für Unternehmen, die Bargeld brauchen und persönliche Beratung schätzen, aber realistisch einplanen, dass das Filialnetz gerade von rund 550 auf etwa 320 Standorte schrumpft. Mit 74 von 100 Punkten (4,1 von 5 Sternen) ist Business Giro der am besten bewertete der drei Tarife und eine solide Wahl für kleines bis mittleres Buchungsvolumen. Business Giro aktiv und Business Giro aktiv plus erreichen jeweils 71 von 100 Punkten (3,9 von 5 Sternen) und lohnen sich vor allem, sobald das monatliche Buchungsvolumen deutlich steigt.

Für rein digital arbeitende Unternehmen ohne Bargeldbedarf lohnt sich die Postbank dagegen seltener. Hier schneiden reine Digitalbanken wie N26 Business mit dauerhaft kostenlosen Tarifen oder Qonto mit tieferer Buchhaltungsintegration in vielen Fällen definitiv besser ab. Wer beide Welten braucht, also gelegentlichen Filialzugang und digitale Verwaltung, bekommt bei der Postbank ein insgesamt überzeugendes, wenn auch nicht mehr ganz kostenloses Gesamtpaket.

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Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Dresden und ist Gründer von geschaeftskonto.io, einer Marke der LBC Finance UG. Er hat schon einige Unternehmen gegründet und Geschäftskonten eröffnet. Sein Wissen darüber teilt er auf geschaeftskonto.io.