Hub · Geschäftskonten

Geschäftskonto für Kleinunternehmer 2026

Als Kleinunternehmer nach §19 UStG brauchst du kein Geschäftskonto — aber du solltest eines haben. Wir zeigen die besten kostenlosen Optionen und worauf du bei der Kontowahl achten musst.

Brauche ich als Kleinunternehmer ein Geschäftskonto?

Rechtlich: Nein, du darfst geschäftlich auch über dein privates Girokonto abrechnen — solange deine Bank das erlaubt (was viele AGB ausschließen). Praktisch: Ja — wegen sauberer Buchhaltung, GoBD-Konformität und Bank-AGB-Konflikten. Mehr zur Buchhaltung.

Beste Anbieter für Kleinunternehmer

  • Qonto Solo — ab 9 €/Monat, vollwertige Funktionen
  • N26 Business Standard — kostenlos für gelegentliche Nutzung
  • Finom — kostenlose Pläne mit Rechnungsstellung integriert
  • Holvi Lite — perfekt für Kleinunternehmer mit Rechnungstool

Worauf achten als Kleinunternehmer?

  • Geringe oder keine Grundgebühr
  • Kostenlose SEPA-Überweisungen (Banking-Kerngeschäft)
  • Integriertes Rechnungstool oder DATEV-Schnittstelle
  • Niedrige Buchungspostengebühren
  • Mobile App + Web-Banking

Kleinunternehmer und §19 UStG

Die Kleinunternehmerregelung erlaubt dir, keine Umsatzsteuer auszuweisen, solange dein Vorjahresumsatz < 22.000 € und Prognose-Umsatz < 50.000 € beträgt. Du musst sie aktiv beim Finanzamt beantragen. Mehr zu Steuern für Selbstständige.

Wann auf ein normales Geschäftskonto wechseln?

Sobald du Umsatzsteuer abführst (nach Verzicht oder Überschreitung der Grenzen) oder eine GmbH/UG gründest — dann brauchst du ein vollwertiges Firmenkonto. Vergleiche Anbieter im großen Vergleich.