Geschäftskonto Vergleich im Test & Vergleich 2026
FYRST Base und Qonto Starter sind die besten kostenlosen Geschäftskonten für Freiberufler und Einzelunternehmer. Wer eine GmbH oder UG führt, ist gesetzlich verpflichtet, ein separates Geschäftskonto zu haben. Für alle anderen lohnt sich die Trennung von Privat- und Geschäftsfinanzen schon ab dem ersten Auftrag. In diesem Vergleich findest du die besten Anbieter mit ihren aktuellen Konditionen.
Direkte Antwort
FYRST BASE ist in diesem Vergleich die stärkste Empfehlung – bewertet mit 4,5/5 Sternen. Praktisch bei Bargeld und Filialbedarf. Die weiteren Plätze zeigen, welche Konten je nach Rechtsform, Buchungsvolumen und Buchhaltungsanforderung besser passen können.
Vergleichstabelle: Geschäftskonto Vergleich im Test & Vergleich 2026
Alle Konten nach Gesamtbewertung sortiert. Klick auf ein Konto öffnet die Detailbewertung weiter unten.
| # | Bank / Konto | Unsere Bewertung | Grundgebühr / Monat | DATEV | Unterkonten | Geeignet für | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
TESTSIEGER 2026
|
4,5/5
Praktisch bei Bargeld und Filialbedarf
|
0,00 € | Ja, 5 € pro Monat | 6 € pro Unterkonto | GmbH & UG | Zum Review Anbieter |
| 2 |
BESTE WAHL 2026
|
3,9/5
Sinnvoll für DATEV-nahe Buchhaltung
|
9,90 € | Ja | 10 | Freiberufler | Zum Review Anbieter |
| 3 |
EMPFEHLUNG 2026
|
4,1/5
Praktisch bei Bargeld und Filialbedarf
|
9 € | Nein | – | GmbH & UG | Zum Review Anbieter |
| 4 |
4,5/5
Stark für GmbH, UG und Teams
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54,90 € | Ja | 1 | GmbH & UG | Zum Review Anbieter | |
| 5 |
3,7/5
Stark für GmbH, UG und Teams
|
10,99 € | Ja | 2 | GmbH & UG | Zum Review Anbieter | |
| 6 |
4,1/5
Sinnvoll für DATEV-nahe Buchhaltung
|
24,90 € | Ja | – | GmbH & UG | Zum Review Anbieter | |
| 7 |
3,9/5
Stark für GmbH, UG und Teams
|
25 € | Ja | 5 | GmbH & UG | Zum Review Anbieter | |
| 8 |
3,8/5
Stark für GmbH, UG und Teams
|
23,99 € | Ja | 25 | GmbH & UG | Zum Review Anbieter | |
| 9 |
3,8/5
Sinnvoll für DATEV-nahe Buchhaltung
|
14.90 € | Ja | – | GmbH & UG | Zum Review Anbieter | |
| 10 |
4,2/5
Sinnvoll für DATEV-nahe Buchhaltung
|
24,90 EUR | Ja | 1 | Freiberufler | Zum Review Anbieter | |
| 11 |
3,9/5
Praktisch bei Bargeld und Filialbedarf
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25.00 € | Ja, für SEPA-Echtzei | - | GmbH & UG | Zum Review Anbieter | |
| 12 |
3,1/5
Praktisch bei Bargeld und Filialbedarf
|
10 € | - | Unbegrenzt | GmbH & UG | Zum Review Anbieter | |
| 13 |
3,4/5
Stark für GmbH, UG und Teams
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69 € | Ja | 15 | GmbH & UG | Zum Review Anbieter | |
| 14 |
ING Geschäftskonto
|
3,9/5
Stark für GmbH, UG und Teams
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ab 0 € | Ja | 5 | GmbH & UG | Anbieter |
| 15 |
Ethikbank Geschäftskonto
|
2,4/5
Praktisch bei Bargeld und Filialbedarf
|
10,00 € | - | - | GmbH & UG | Anbieter |
Detaillierte Bewertungen
Stärken, Schwächen und Kerndaten zu jedem Konto auf einen Blick. Erstes Konto ist aufgeklappt.
1
FYRST BASE
4,5/5
| Grundgebühr / Monat | 0,00 € |
| Belegl. Buchung | 0,19 € nach 50 kostenlosen Buchungen pro Monat |
| DATEV-Schnittstelle | Ja, 5 € pro Monat |
| Unterkonten | 6 € pro Unterkonto |
| Girocard | FYRST Card (Girocard) |
| Debitkarte | FYRST Card Plus (Mastercard Debitkarte) |
2
N26 Business Go
3,9/5
| Grundgebühr / Monat | 9,90 € |
| Belegl. Buchung | 0.00 € |
| DATEV-Schnittstelle | Ja |
| Unterkonten | 10 |
| Girocard | - |
| Debitkarte | Mastercard Debit |
3
Qonto Basic
4,1/5
| Grundgebühr / Monat | 9 € |
| Belegl. Buchung | 30/Monat inklusive, danach 0,40 € pro Transaktion |
| DATEV-Schnittstelle | Nein |
| Unterkonten | – |
| Girocard | -- |
| Debitkarte | One Card (Debit Mastercard Business) |
4
Commerzbank PremiumGeschäftskonto Plus
4,5/5
| Grundgebühr / Monat | 54,90 € |
| Belegl. Buchung | 250 beleglose Buchungen frei pro Monat, ab der 251. Buchung 0,10 € pro Posten |
| DATEV-Schnittstelle | Ja |
| Unterkonten | 1 |
| Girocard | Commerzbank Girocard (Debitkarte) |
| Debitkarte | Business Card Premium Debit inklusive |
5
Finom Basic
3,7/5
| Grundgebühr / Monat | 10,99 € |
| Belegl. Buchung | Kostenlose ausgehende SEPA-Überweisungen bis 25.000 € pro Monat, danach 0,03 % pro ausgehender SEPA-Überweisung (max. 150 €). |
| DATEV-Schnittstelle | Ja |
| Unterkonten | 2 |
| Girocard | nicht verfügbar |
| Debitkarte | Visa Debitkarte |
6
Postbank Business Giro
4,1/5
| Grundgebühr / Monat | 24,90 € |
| Belegl. Buchung | 0,28 € |
| DATEV-Schnittstelle | Ja |
| Unterkonten | – |
| Girocard | Postbank Card (V pay) |
| Debitkarte | Postbank Card (V pay) |
7
Kontist Plus
3,9/5
| Grundgebühr / Monat | 25 € |
| Belegl. Buchung | 100 SEPA-Überweisungen und Lastschriften inklusive, danach weitere Transaktionen kostenpflichtig. |
| DATEV-Schnittstelle | Ja |
| Unterkonten | 5 |
| Girocard | - |
| Debitkarte | Physische und virtuelle Visa Debitkarte |
8
bunq Elite
3,8/5
| Grundgebühr / Monat | 23,99 € |
| Belegl. Buchung | 0,13 € pro Buchung |
| DATEV-Schnittstelle | Ja |
| Unterkonten | 25 |
| Girocard | - |
| Debitkarte | 3 Karten inklusive |
9
TARGOBANK Business-Konto Komfort
3,8/5
| Grundgebühr / Monat | 14.90 € |
| Belegl. Buchung | 30 kostenlose Buchungen, danach 0,15 € pro Buchung |
| DATEV-Schnittstelle | Ja |
| Unterkonten | – |
| Girocard | Girocard ohne Kontaktlos-Funktion inklusive, mit Kontaktlos-Funktion 10,00 € / Jahr |
| Debitkarte | Business-Debitkarte (Visa Debit) |
10
Deutsche Bank Business ClassicKonto
4,2/5
| Grundgebühr / Monat | 24,90 EUR |
| Belegl. Buchung | 0,20 EUR |
| DATEV-Schnittstelle | Ja |
| Unterkonten | 1 |
| Girocard | 2 kostenlose Girocards |
| Debitkarte | Bis zu 2 Deutsche Bank Cards (Debitkarten) inklusive |
11
HypoVereinsbank HVB BusinessKonto 4You
3,9/5
| Grundgebühr / Monat | 25.00 € |
| Belegl. Buchung | 0.40 € |
| DATEV-Schnittstelle | Ja, für SEPA-Echtzeitüberweisungen über HVB Online Banking oder Mobile Banking App |
| Unterkonten | - |
| Girocard | Girocard |
| Debitkarte | - |
12
Revolut Basic
3,1/5
| Grundgebühr / Monat | 10 € |
| Belegl. Buchung | 10 kostenlose Buchungen, danach 0,20 € pro Buchung |
| DATEV-Schnittstelle | - |
| Unterkonten | Unbegrenzt |
| Girocard | - |
| Debitkarte | Master Debit Card |
13
Holvi Business
3,4/5
| Grundgebühr / Monat | 69 € |
| Belegl. Buchung | Unbegrenzte SEPA-Überweisungen und Lastschriften inklusive. |
| DATEV-Schnittstelle | Ja |
| Unterkonten | 15 |
| Girocard | keine |
| Debitkarte | 20 virtuelle + 5 klassische Debitkarten |
14
ING Geschäftskonto
3,9/5
| Grundgebühr / Monat | ab 0 € |
| Belegl. Buchung | In den ersten 6 Monaten keine Transaktionskosten, danach tarifabhängig. |
| DATEV-Schnittstelle | Ja |
| Unterkonten | 5 |
| Girocard | - |
| Debitkarte | VISA Business Debitkarte |
15
Ethikbank Geschäftskonto
2,4/5
| Grundgebühr / Monat | 10,00 € |
| Belegl. Buchung | 0,16 € |
| DATEV-Schnittstelle | - |
| Unterkonten | - |
| Girocard | girocard |
| Debitkarte | girocard |
So haben wir bewertet
Unser Ranking basiert auf öffentlichen Preislisten, Produktseiten, App-Bewertungen und eigener Recherche. Kein Anbieter beeinflusst die Reihenfolge.
-
Kosten vollständig erfassen
Wir addieren Grundgebühr, Buchungsposten, Kartengebühren und Mindestgebühren – nicht nur die Werbe-Headline.
-
Rechtsform-Eignung prüfen
Nicht jedes Konto akzeptiert GmbH, UG, GbR oder Einzelunternehmer. Wir dokumentieren das explizit.
-
Buchhaltungs-Integrationen
DATEV, Lexoffice, Sevdesk: Buchungsanbindungen sind für viele Firmen ein zentrales Auswahlkriterium.
-
Team & Unterkonten
Für GmbHs und wachsende Teams zählen Unterkonten, Rollen und Teamkarten oft mehr als die monatliche Grundgebühr.
Vergleich der besten Geschäftskonten
FYRST
FYRST ist die Geschäftskonto-Marke der Deutschen Bank und gehört zu den meistempfohlenen Konten für Selbstständige und Freiberufler. Das kostenlose FYRST Base-Konto beinhaltet 50 beleglose Buchungen pro Monat, eine Debit Mastercard und Online-Banking. Jede weitere Buchung kostet 0,19 Euro.
Wer regelmäßig mehr als 50 Buchungen hat, ist mit FYRST Complete für 10 Euro pro Monat besser bedient: 75 Buchungen sind inklusive, danach kostet jede weitere 0,08 Euro. Für Gründer entfällt die Kontoführungsgebühr im ersten Jahr. Der Premium-Tarif für 24 Euro pro Monat bietet kostenlose DATEV-Integration und bis zu fünf Unterkonten.
N26
N26 Business richtet sich an Freiberufler und bietet mobiles Banking mit einer Mastercard Debit und 0,1 % Cashback auf alle Kartenzahlungen. Die App ist übersichtlich und eignet sich für Nutzer, die ihre Bankgeschäfte komplett per Smartphone erledigen wollen.
Wichtig: Die Finanzaufsicht BaFin hat N26 zeitweise Wachstumsbeschränkungen auferlegt. Das Konto bleibt nutzbar, ist aber keine Empfehlung für Unternehmen, die langfristige Planungssicherheit brauchen. Wer DATEV-Anbindung oder Bargeldeinzahlungen benötigt, sollte einen anderen Anbieter wählen.
Qonto
Qonto ist eine europäische Finanzplattform speziell für Unternehmen. Der Starter-Tarif kostet nichts und eignet sich für Freiberufler mit überschaubarem Buchungsvolumen. Der Basic-Tarif kostet ab 9 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung und bringt mehr inklusive SEPA-Überweisungen sowie zusätzliche Mitarbeiterkarten.
Qonto punktet bei der Buchhaltungsintegration: DATEV, Lexware und Sevdesk lassen sich direkt anbinden. Belege lassen sich per App fotografieren und automatisch kategorisieren. Das macht Qonto zu einer starken Wahl für Gründer, die von Anfang an sauber Buch führen wollen.
Commerzbank
Die Commerzbank bietet zwei Geschäftskonto-Modelle für Selbstständige und kleine Unternehmen. Das Basis-Modell kostet 12,90 Euro pro Monat und enthält 10 beleglose Buchungen. Das Premium-Modell schlägt mit 29,90 Euro zu Buche und eignet sich für höhere Buchungsvolumen.
Als Filialbank bietet die Commerzbank persönliche Beratung, Zugang zu Filialen in ganz Deutschland und Bargeldeinzahlungen am Schalter. Der Preis ist höher als bei Digitalbanken, dafür bekommen Kunden persönlichen Service und einen festen Ansprechpartner. Für Unternehmer mit regelmäßigem Bargeldverkehr ist das ein klarer Vorteil.
Finom
Finom bietet ein kostenloses Solo-Konto für Einzelunternehmer und Freiberufler sowie kostenpflichtige Tarife (Basic, Smart, Pro, Grow) für wachsende Unternehmen. Herausragend ist das Cashback-Programm: Je nach Tarif erhalten Kunden bis zu 3 % Cashback auf Kartenzahlungen, was für ausgabestarke Unternehmen besonders attraktiv ist.
Die kostenlose Business Mastercard ist im Tarif enthalten. Finom lässt sich mit gängiger Buchhaltungssoftware verbinden. Für KMUs mit regelmäßig hohen Ausgaben kann das Cashback die Kontokosten mehr als ausgleichen. Das Cashback-Programm läuft tarif- und umsatzabhängig.
Postbank
Die Postbank gehört zur Deutschen Bank und bietet Geschäftskonten mit Filialnetz und persönlichem Service. Die Kontoführungsgebühr entfällt in den ersten sechs Monaten, danach fallen monatliche Gebühren an. Wer ein durchschnittliches Kontoguthaben von mindestens 5.000 Euro hält, profitiert von reduzierten Gebühren.
Neben dem Girokonto bietet die Postbank auch einen Geschäftskredit an, was sie für Unternehmer interessant macht, die gelegentlich Liquiditätspuffer brauchen. Für Gründer mit begrenztem Budget ist die gebührenfreie Startphase ein guter Einstieg in klassisches Filialbanking.
Kontist
Kontist wurde speziell für Freelancer entwickelt und sticht mit automatischer Steuerberechnung heraus. Das System analysiert eingehende Zahlungen und legt den geschätzten Steueranteil auf einem separaten Subkonto zurück. Das nimmt Freiberuflern die Überraschung bei der Steuererklärung.
Das Basiskonto ist kostenlos und enthält eine virtuelle sowie eine physische Karte. Die Steuerprognosefunktion ist im Premium-Tarif verfügbar. Kontist ist die richtige Wahl für Solo-Selbstständige mit wechselndem Einkommen, aber keine Empfehlung für Unternehmen mit Mitarbeitern oder komplexer Buchhaltung.
bunq
bunq ist eine niederländische Direktbank mit deutschen IBANs und einem klaren Fokus auf internationale Nutzung. Der Easy Bank Plan kostet 6,99 Euro pro Monat und enthält Unterkonten, mehrere Debitkarten und unbegrenzte SEPA-Überweisungen. Wer viel im Ausland zahlt, profitiert vom guten Wechselkurs ohne Aufschlag.
Für Unternehmer, die grenzüberschreitend arbeiten oder mehrere Unterkonten für verschiedene Projekte brauchen, ist bunq eine praktische Lösung. Bargeldeinzahlungen sind nicht möglich, was es für bargeldintensive Betriebe ungeeignet macht.
TARGOBANK
Die TARGOBANK bietet drei Geschäftskonto-Varianten für Selbstständige und Unternehmen, die persönliche Beratung schätzen. Die Tarife unterscheiden sich in Buchungsvolumen, Kartenoptionen und enthaltenen Leistungen. Wer ein Gewerbe mit regelmäßigem Bargeldverkehr betreibt, kann in Filialen Geld einzahlen und abheben.
Im Vergleich zu reinen Digitalbanken sind die Gebühren höher. Der Mehrwert liegt in persönlicher Betreuung und Beratung. Für Existenzgründer, die zum ersten Mal ein Geschäftskonto eröffnen und Unterstützung wünschen, ist das ein echter Vorteil.
Deutsche Bank
Die Deutsche Bank bietet drei Geschäftskonto-Modelle ab 12,90 Euro pro Monat. Das Basismodell richtet sich an Selbstständige mit moderatem Zahlungsverkehr, die höheren Tarife sind auf wachsende Unternehmen ausgelegt. Im Tarif ist jeweils eine Debitkarte enthalten.
Als eine der größten deutschen Banken bietet die Deutsche Bank ein dichtes Filialnetz und einen umfangreichen Finanzierungsrahmen für Unternehmenskunden. Das macht sie besonders für Unternehmer attraktiv, die neben dem Girokonto auch Finanzierungen, Bürgschaften oder internationale Zahlungslösungen benötigen.
HypoVereinsbank
Die HypoVereinsbank bietet ein Geschäftskonto mit flexiblem Tarifmodell: Die monatliche Grundgebühr liegt zwischen 5 und 30 Euro, und das Transaktionsmodul lässt sich monatlich wechseln. Das gibt Unternehmen mit schwankendem Buchungsvolumen mehr Kontrolle über ihre monatlichen Bankkosten.
Bargeldabhebungen bei der Cash Group-Allianz in Deutschland sind gebührenfrei. Als Teil der UniCredit-Gruppe ist die HVB international aufgestellt, was für Unternehmen mit Auslandsgeschäft ein Vorteil sein kann. Das Filialnetz konzentriert sich auf Süddeutschland und größere Städte.
Revolut
Revolut Business ist eine App-basierte Lösung mit starkem Fokus auf internationale Zahlungen und Währungskonvertierung. Überweisungen in über 25 Währungen sind möglich, und die integrierten Wechselkurse liegen deutlich unter den Aufschlägen klassischer Banken. Für Unternehmen mit regelmäßigem Auslandsgeschäft ist das ein echter Kostenvorteil.
Revolut bietet Ausgabenanalysen, virtuelle Karten und Teamzugriff. Der Einstiegstarif ist kostenlos, kostenpflichtige Pläne bringen mehr inklusive Überweisungen und erweiterte Funktionen. Revolut wird in Litauen reguliert und hat eine europäische Banklizenz. Für Unternehmen, die ausschließlich in Deutschland tätig sind und Bargeld brauchen, ist Revolut keine optimale Wahl.
Holvi
Holvi ist ein finnisches Fintech mit europäischer Banklizenz, das Geschäftskonten mit deutschen IBANs und integrierter Buchhaltung anbietet. Rechnungsstellung, Belegerfassung und Ausgabenverwaltung lassen sich direkt in der App erledigen. Für Freiberufler, die alles in einem Tool haben wollen, ist das praktisch.
Die Business Mastercard ist im Tarif enthalten. Holvi eignet sich besonders für Solo-Selbstständige und Kreativberufe, die schlanke Prozesse schätzen. Wer viele Buchungen hat oder Mitarbeiterzugang zum Konto braucht, stößt bei Holvi schnell an Grenzen.
Was ist ein Geschäftskonto?
Ein Geschäftskonto (auch Firmenkonto, Unternehmenskonto oder Business-Konto) ist ein spezielles Girokonto für Selbstständige, Freiberufler und Unternehmen zur Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen. Es dient der Abwicklung des betrieblichen Zahlungsverkehrs (Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen) und erleichtert die Buchhaltung und Steuererklärung erheblich. Für Kapitalgesellschaften wie GmbH und AG ist es gesetzlich Pflicht. Für Einzelunternehmer ist es freiwillig, aber dringend empfohlen.
Geschäftskonten bieten gegenüber Privatkonten spezifische Funktionen: mehrere Debit- oder Kreditkarten, Mitarbeiterzugriff, Buchhaltungsschnittstellen (DATEV, Lexware, Sevdesk), Unterkonten für Steuerrücklagen und höhere Überweisungslimits. Viele Banken schließen in ihren AGB die gewerbliche Nutzung von Privatkonten aus und können ein solches Konto kündigen.
Wer braucht ein Geschäftskonto?
Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) sind gesetzlich verpflichtet, ein Firmenkonto zu führen. Für Freiberufler und Einzelunternehmer ist es nicht vorgeschrieben, aber aus steuerlichen und praktischen Gründen dringend empfohlen. Welche Regeln für deine Unternehmensform gelten, hängt von der Rechtsform ab.
Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG)
Kapitalgesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, ein eigenes Geschäftskonto zu führen. GmbH und UG müssen das Stammkapital bei der Gründung auf ein Konto einzahlen, das dem Unternehmen gehört. Ohne dieses Konto ist keine Eintragung ins Handelsregister möglich.
Freiberufler und Einzelunternehmer
Freiberufler und Einzelunternehmer sind gesetzlich nicht verpflichtet, ein separates Geschäftskonto zu führen. In der Praxis ist es dennoch sinnvoll: Die Trennung von Privat- und Geschäftsausgaben vereinfacht die Steuererklärung erheblich und schützt bei einer Betriebsprüfung die Privatsphäre, weil das Finanzamt dann nicht alle privaten Transaktionen einsieht.
Viele Banken schließen in ihren AGB die gewerbliche Nutzung eines Privatkontos aus. Wer das ignoriert, riskiert eine Kontokündigung ohne Vorwarnung.
GbR und Personengesellschaften
Für eine GbR, OHG oder KG ist ein Geschäftskonto rechtlich nicht vorgeschrieben, aber praktisch unverzichtbar. Mehrere Gesellschafter teilen sich ein Konto, und gemeinsame Einnahmen müssen klar vom Privatvermögen getrennt sein. Ein gemeinsames Geschäftskonto schafft Transparenz und verhindert Streit unter Partnern.
Welche Gebühren können bei einem Geschäftskonto anfallen?
Die Kosten für ein Firmenkonto reichen von 0 Euro pro Monat bei Digitalbanken bis zu 30 Euro oder mehr bei Filialbanken mit Beratungsleistung. Neben der monatlichen Grundgebühr fallen typischerweise Transaktionsgebühren (0,10–0,50 Euro je Buchung) und Kosten für Bargeldein- und -auszahlungen an. Digitalbanken sind meist günstiger, haben aber Einschränkungen bei Bargeld und persönlichem Service.
Kontoführungsgebühren
Das Angebot reicht von kostenlos (FYRST Base, Qonto Starter, Finom Solo) bis zu über 30 Euro pro Monat bei Premium-Modellen traditioneller Banken. Filialbanken berechnen in der Regel zwischen 10 und 30 Euro pro Monat. Einige Anbieter gewähren Rabatt bei jährlicher Zahlung.
Transaktionsgebühren
Viele Konten beinhalten ein Kontingent kostenloser Buchungen pro Monat. Darüber hinaus fallen meist 0,08 bis 0,30 Euro pro Transaktion an. Bei manchen Digitaltarifen sind SEPA-Überweisungen unbegrenzt kostenlos, solange das Buchungslimit nicht überschritten wird.
Beleghafte Buchungen
Beleghafte Buchungen sind Überweisungen, die per Formular am Schalter oder per Telefonbanking beauftragt werden. Sie kosten bei traditionellen Banken meist zwischen 2,50 und 5 Euro pro Buchung. Bei reinen Digitalbanken gibt es diese Option nicht, da alles online läuft.
Kartennutzung
Eine Debitkarte ist bei den meisten Geschäftskonten kostenlos enthalten. Für eine echte Kreditkarte fallen je nach Anbieter Jahresgebühren von 30 bis über 100 Euro an. Wer für Geschäftsreisen oder Auslandsausgaben eine Kreditkarte braucht, sollte diesen Kostenpunkt beim Vergleich berücksichtigen.
Verwahrentgelt
Einige Banken haben früher ein Verwahrentgelt auf hohe Guthaben erhoben. Seit dem Ende der Negativzinsphase 2022 ist das bei den meisten Anbietern kein Thema mehr. Wer größere Beträge auf dem Geschäftskonto hält, sollte trotzdem die aktuellen Konditionen prüfen.
Kostenloses Geschäftskonto: Was du wissen solltest
Mehrere Anbieter werben mit einem kostenlosen Geschäftskonto. Das stimmt für den Einstiegstarif, aber mit Bedingungen.
FYRST Base ist kostenlos für Einzelunternehmer. Für GmbHs und andere Kapitalgesellschaften fällt eine monatliche Grundgebühr an. Qonto Starter und Finom Solo bieten ebenfalls kostenlosen Einstieg, begrenzen aber die Anzahl kostenloser SEPA-Überweisungen pro Monat.
Für Freiberufler und Solo-Selbstständige mit moderatem Buchungsvolumen kann ein kostenloses Konto vollständig ausreichen. Wer täglich viele Transaktionen hat, Mitarbeiterkarten braucht oder Bargeld einzahlen muss, wird früher oder später in einen kostenpflichtigen Tarif wechseln müssen.
Kostenlose Geschäftskonten kommen fast ausschließlich von Digitalbanken ohne Filialnetz. Wer persönliche Beratung oder Bargeldservice braucht, muss dafür zahlen.
Worauf du bei der Auswahl deines Geschäftskontos achten solltest
Vergleich
Bevor du ein Geschäftskonto wählst, solltest du die Konditionen mehrerer Anbieter miteinander vergleichen. Entscheidend sind monatliche Grundgebühr, Buchungsvolumen, Kartenoptionen und Buchhaltungsintegrationen.
Filialbank oder Direktbank
Filialbanken bieten persönlichen Kundenservice und Bargeldeinzahlungen, sind aber teurer. Digitalbanken haben günstigere Tarife und bessere Apps, bieten aber keinen Vor-Ort-Service. Wer mit Bargeld arbeitet oder gelegentlich einen Bankberater braucht, ist bei einer Filialbank besser aufgehoben.
Buchhaltungsintegration
Wenn du mit einem Steuerberater zusammenarbeitest, der DATEV nutzt, achte auf eine DATEV-Schnittstelle. Das spart Zeit und Fehler bei der monatlichen Buchhaltung. Qonto, FYRST Complete und FYRST Premium unterstützen DATEV direkt. Lexoffice, Sevdesk oder Fastbill lassen sich bei vielen Digitalbanken per API anbinden.
Finanzierungsmöglichkeiten
Wenn du planst, über die Bank Kredite, Kontokorrentlinien oder Bürgschaften zu nutzen, achte auf das Finanzierungsangebot. Filialbanken bieten hier deutlich mehr als Fintechs. FYRST hat als Tochter der Deutschen Bank zumindest einen Dispokredit im Angebot.
EC-Karten
Girocard (früher EC-Karte) ist für Zahlungen in Deutschland wichtig. Nicht alle Digitalbanken stellen eine Girocard aus. FYRST ist eine der wenigen Digitalbanken, die neben der Mastercard auch eine Girocard anbietet.
Kreditkarte
Für Geschäftsreisen ist eine echte Kreditkarte sinnvoll. Mietwagenunternehmen und Hotels verlangen oft eine Kreditkarte als Haftungsreserve. Prüfe, ob das Konto eine echte Kreditkarte enthält oder ob eine Debitkarte als Mastercard oder Visa für deine Zwecke ausreicht.
Online-Banking und App
Prüfe, welche Funktionen die App bietet. Wichtig sind: Kontoübersicht in Echtzeit, Push-Benachrichtigungen bei Zahlungseingängen, Überweisungen per App, Belegerfassung und Schnittstellen zu Buchhaltungstools.
Buchungen
Achte darauf, ob mit dem Geschäftskonto SEPA-Überweisungen und Lastschriften inklusive sind und wie viele. Bei hohem Buchungsvolumen lohnt sich oft ein Tarif mit mehr Inklusivbuchungen statt eines günstigeren Basiskontos mit hohen Transaktionsgebühren.
Bargeld ein- und auszahlen
Nicht alle Banken bieten kostenlose Bargeldeinzahlungen an. Wer regelmäßig Bargeld einnimmt, braucht eine Bank mit Einzahlungsmöglichkeit. Das schließt reine Digitalbanken meistens aus.
Einlagensicherung
Guthaben auf Geschäftskonten bei deutschen Banken ist bis zu 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Viele deutsche Banken gehören zusätzlich dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds an, der deutlich höhere Beträge absichert. Bei Fintechs mit EU-Lizenz gilt die EU-weite Mindestabsicherung von 100.000 Euro.
So eröffnest du ein Geschäftskonto
Ein Geschäftskonto eröffnest du am einfachsten online bei Anbietern wie FYRST, N26 Business oder Kontist, oft innerhalb eines Tages. Benötigt werden Personalausweis, Gewerbeanmeldung (oder Steuernummer für Freiberufler) und bei Kapitalgesellschaften ein aktueller Handelsregisterauszug. Die Legitimation läuft in der Regel per VideoIdent oder PostIdent ab.
Folgende Unterlagen brauchst du in der Regel:
- Personalausweis oder Reisepass
- Gewerbeanmeldung (für Gewerbetreibende)
- Handelsregistereintrag (für GmbH, UG, AG, OHG, KG)
- Gesellschaftsvertrag (für GmbH und GbR)
- Steuernummer oder Steuer-ID
Freiberufler ohne Gewerbeschein brauchen stattdessen einen Nachweis ihrer selbstständigen Tätigkeit, zum Beispiel eine Bestätigung des Finanzamts oder die erste Rechnung. Nach der Legitimierung ist das Konto bei Digitalbanken oft innerhalb eines Werktags nutzbar. Bei Filialbanken kann es drei bis sieben Werktage dauern.
Was Geschäftskonten außerdem noch bieten
Viele Geschäftskonten bieten heute mehr als reinen Zahlungsverkehr. Buchhaltungssoftware, Steuerplanung, Ausgabenanalysen und Cashback gehören bei modernen Fintechs zum Standard. Für Gründer, die ihren Verwaltungsaufwand minimieren wollen, können diese Zusatzfunktionen die Kontoentscheidung mitbeeinflussen.
Einige Anbieter bieten außerdem kostenlose Zugänge zu Partnersoftware wie Lexoffice, Sevdesk oder Fastbill an. Das reduziert die Gesamtkosten für Buchhaltung und Rechnungsstellung, wenn man die Softwarekosten einrechnet.
Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Geschäftskonto
Was kostet ein Geschäftskonto?
Die Kosten variieren stark. Kostenlose Geschäftskonten wie FYRST Base, Qonto Starter und Finom Solo sind für Einzelunternehmer und Freiberufler möglich. Filialbanken berechnen meist 10 bis 30 Euro pro Monat. Hinzu kommen Transaktionsgebühren, die je nach Buchungsvolumen den Gesamtpreis stark beeinflussen.
Welches Geschäftskonto braucht eine GmbH?
Eine GmbH braucht zwingend ein Konto auf den Namen der Gesellschaft, nicht auf den Namen des Geschäftsführers. Zur Gründung muss das Stammkapital auf dieses Konto eingezahlt werden. Geeignet sind Anbieter, die Kapitalgesellschaften als Kontoinhaber akzeptieren, darunter Qonto, FYRST Complete und die meisten Filialbanken.
Welches Konto bei Kleingewerbe?
Als Kleinunternehmer kannst du ein Privat- oder Geschäftskonto nutzen. Damit du einen besseren Überblick über deine geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben hast, ist ein Geschäftskonto empfehlenswert. Wer monatlich weniger als 50 Buchungen hat, bleibt bei FYRST Base dauerhaft gebührenfrei.
Gibt es ein kostenloses Geschäftskonto?
Ja, kostenlose Geschäftskonten gibt es. FYRST Base, Qonto Starter und Finom Solo sind die bekanntesten Optionen. Sie richten sich hauptsächlich an Einzelunternehmer und Freiberufler. Für GmbHs oder Unternehmen mit höherem Buchungsvolumen sind kostenlose Konten meist zu eingeschränkt.
Wie lange dauert die Kontoeröffnung?
Bei Digitalbanken geht die Eröffnung sehr schnell: Antrag und VideoIdent dauern meist unter 20 Minuten, das Konto ist oft innerhalb eines Tages aktiv. Bei Filialbanken rechne mit drei bis sieben Werktagen, je nach Bearbeitungszeit und Legitimierungsmethode.
Kann ich mein Privatkonto als Geschäftskonto nutzen?
Die meisten deutschen Banken schließen die dauerhafte gewerbliche Nutzung eines Privatkontos in den AGB aus. Wer das trotzdem tut, riskiert eine Kontokündigung. Für Kapitalgesellschaften ist die Nutzung eines Privatkontos ohnehin nicht möglich, da das Stammkapital auf ein Konto im Namen der Gesellschaft eingezahlt werden muss.
Fazit
Bei der Auswahl eines Geschäftskontos ist es wichtig, dass es zur eigenen Unternehmensform und zum Nutzungsverhalten passt. Für Freiberufler und Einzelunternehmer mit wenigen Buchungen sind FYRST Base, Qonto Starter oder Finom Solo die günstigste Wahl. Wer eine GmbH gründet oder regelmäßig Bargeld einzahlt, kommt um eine Filialbank oder einen etwas teureren Digitalbankentarif nicht herum. Der wichtigste Schritt ist, Privat- und Geschäftsfinanzen von Anfang an zu trennen, egal für welchen Anbieter du dich entscheidest.
Häufige Fragen
Welches Geschäftskonto passt am besten zu GmbH oder UG?
Für GmbH und UG sind DATEV-Schnittstelle, Unterkonto-Funktion und Nutzerrollen besonders wichtig. In diesem Vergleich ist FYRST BASE die stärkste Empfehlung für diesen Bedarf.
Wichtig: Nicht alle Neobanken akzeptieren Kapitalgesellschaften. Vor der Eröffnung sollte das direkt beim Anbieter geprüft werden.
Was kostet ein Geschäftskonto für eine GmbH im Durchschnitt?
Die monatliche Grundgebühr liegt je nach Anbieter zwischen 0 € (Neugründungs-Aktionen) und 30–50 € für vollwertige Firmenkonten mit DATEV und Teamzugängen. Hinzu kommen Buchungsposten, Karten und Zusatznutzer.
Braucht eine GmbH zwingend ein separates Geschäftskonto?
Ja. Die GmbH ist eine eigenständige juristische Person. Das Stammkapital muss bei Gründung auf ein Firmenkonto eingezahlt werden, und die Buchhaltung erfordert eine klare Trennung von Privat- und Geschäftsfinanzen. Private Konten dürfen für Kapitalgesellschaften von den meisten Banken nicht genutzt werden.
Ist eine DATEV-Schnittstelle wirklich wichtig?
Wenn der Steuerberater oder die Buchhaltungssoftware DATEV nutzt, spart eine native Anbindung erheblich Zeit beim monatlichen Buchungsexport. Ohne diese Funktion müssen Umsätze manuell exportiert und konvertiert werden – ab einem gewissen Buchungsvolumen ein echtes Auswahlkriterium.
Wie aktuell sind die Angaben in diesem Vergleich?
Dieser Vergleich wurde zuletzt am 12.04.2026 aktualisiert. Preise und Konditionen können sich ändern – wir empfehlen, die aktuellen Konditionen vor Kontoeröffnung direkt beim Anbieter zu prüfen.